Protest gegen Gaskraftwerke

Groß-Demo in Hamm: Weltrekordversuch soll gelungen sein – Live-Ticker

Der Höhepunkt des Klima-Camps in Hamm: Bei einer Groß-Demo werden heute Tausende Teilnehmer erwartet. Alle Entwicklungen im Live-Ticker.

Update vom 30. Mai, 20.05 Uhr: Die Dortmunder Polizei zieht Bilanz zu der Groß-Demo am Samstag. Laut Polizei sei die Demonstration überwiegend positiv verlaufen. In einer Mitteilung verweist die Polizei jedoch auf eine Aktion am Samstagmorgen. Gegen 7.30 Uhr waren demnach etwa 300 Menschen aus dem Klimacamp dabei, das Campgelände zu verlassen. Da sie vermummt waren und eingerollte Banner sowie Rucksäcke dabei hatten, werteten die Beamten dies als unangemeldete Versammlung in Form eines Aufzugs, heißt es. Deshalb habe man die Protestierenden gestoppt und zu diesem Zweck eine Polizeikette gebildet. Dabei wurden zwei Beamte verletzt.

Bei der Groß-Demo ab 12 Uhr, bei der nach Angaben der Polizei rund 2700 Teilnehmer anwesend waren, kam es zu keinen größeren Vorkommnissen.

Update vom 30. Mai, 17.37 Uhr: Hans Blossey hat das Menschenbild des laut Organisatoren weltweit größten beweglichen Windrades für uns aus der Luft gefilmt:

Update vom 30. Mai, 17.23 Uhr: Hamms Polizeipräsident Thomas Kubera hat auf Nachfrage unserer Redaktion Bilanz zum Klimacamp und der Groß-Demo gezogen: „Viele Menschen, die zu dem Klimacamp nach Hamm angereist sind, haben hier mit einem bunten und friedlichen Protest ihr Versammlungsrecht wahrgenommen. Leider hat es aber auch Gruppen gegeben, die sich nicht an die gesetzlichen Regeln gehalten haben. Daher war, wie vorher angekündigt, konsequentes Einschreiten der Polizei erforderlich. Meine Bilanz: Das war bislang ein ereignisreicher und durchaus anstrengender Einsatz, der aus meiner Sicht von allen beteiligten Einsatzkräften professionell bewältigt worden ist.“

Klima-Großdemo in Hamm: Die schönsten Bilder vom Zug Teil 1

Klima-Großdemo in Hamm: Die schönsten Bilder vom Zug Teil 1
Klima-Großdemo in Hamm: Die schönsten Bilder vom Zug Teil 1
Klima-Großdemo in Hamm: Die schönsten Bilder vom Zug Teil 1
Klima-Großdemo in Hamm: Die schönsten Bilder vom Zug Teil 1
Klima-Großdemo in Hamm: Die schönsten Bilder vom Zug Teil 1

Update vom 30. Mai, 16.32 Uhr: Laut den Mitorganisatoren von Greenpeace ist der Weltrekord gelungen. 5000 Menschen seien bei der Groß-Demo dabei gewesen, 2000 hätten an dem Menschenbild des „weltgrößten beweglichen Windrades“ auf dem Gelände der Zeche Radbod teilgenommen. Die Initiatoren der Protestaktionen, Greenpeace, Campact, Fridays for Future und BUND, fordern einen sofortigen Kurswechsel in der aktuellen Energiepolitik, weg von fossilem Gas und hin zu einer konsequenten, sozial gerechten Energiewende.

Laut Greenpeace ist das das weltgrößte bewegliche Windrad, welches am Samstag auf dem Gelände der Zeche Radbod gestellt wurde.

Die Organisatoren erklären: „Tausende Menschen sind heute in Hamm zusammengekommen, um gemeinsam ein starkes, kreatives und friedliches Zeichen für eine gerechte Energiewende zu setzen. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien, nicht neuen fossilen Abhängigkeiten. Die Protestaktionen heute haben gezeigt, wie bunt und entschlossen die Klimabewegung ist. Wir wollen Zukunft statt Gas – und stellen uns mit vereinten Kräften dem klimapolitischen Rollback der Bundesregierung entgegen.“

Groß-Demo in Hamm: Polizei zieht positive Bilanz

Update vom 30. Mai, 16.30 Uhr: Die Polizei weist darauf hin, dass es während der Abreisephase noch einmal zu Verkehrsbeeinträchtigungen rund um den Versammlungsort auf der Zeche Radbod kommen kann. „Bitte planen Sie mehr Zeit ein oder umfahren den Bereich“, heißt es.

Klima-Großdemo in Hamm: Die schönsten Bilder vom Zug Teil 2

Klima-Großdemo in Hamm: Die schönsten Bilder vom Zug Teil 2
Klima-Großdemo in Hamm: Die schönsten Bilder vom Zug Teil 2
Klima-Großdemo in Hamm: Die schönsten Bilder vom Zug Teil 2
Klima-Großdemo in Hamm: Die schönsten Bilder vom Zug Teil 2
Klima-Großdemo in Hamm: Die schönsten Bilder vom Zug Teil 2

Update vom 30. Mai, 16.12 Uhr: Laut einer Sprecherin der Polizei sollen manche Aktivisten – offenbar von Ende Gelände – versucht haben, zu einem metallverarbeitenden Betrieb zu laufen. Damit könnte der Pipeline-Hersteller Mannesmann am Kissinger Weg gemeint sein. Das sei zum Schutz der kritischen Infrastruktur allerdings unterbunden worden. Als ihnen der Weg in diese Richtung verwehrt blieb, habe sich ein Teil der Gruppe der Groß-Demo angeschlossen. Rund 180 weitere Aktivisten seien stattdessen zurück ins Camp gegangen.

Eine Gruppe von Aktivisten von Ende Gelände war am Samstagmorgen in einem Demozug aufgebrochen, laut eigenen Bekunden, um an einer Mahnwache nahe des Gersteinwerks teilzunehmen. Allerdings endete der Zug noch vor der Lausbachbrücke, im Bereich der Alten Luenener Straße. Dort verkündete die Polizei, dass der abgesprochene Versammlungspunkt erreicht sei. Weiter in Richtung Gersteinwerk ging es für die Aktivisten anschließend nicht. Die Bewegung sprach von einem „Tag massiv beschnittener Versammlungsfreiheit“.

Insgesamt ist die Polizei allerdings zufrieden mit dem Ablauf der großen Klima-Demo in Hamm. Die Demonstranten seien „wirklich friedlich“ gewesen und hätten sich im Großen und Ganzen an die Auflagen gehalten, sagt uns ein Sprecher.

Update vom 30. Mai, 15.42 Uhr: Das Windrad löst sich auf. Jetzt startet die Abschlusskundgebung mit Livemusik und Reden.

Klima-Demo in Hamm: Greenpeace zufrieden mit Ablauf

Update vom 30. Mai, 15.31 Uhr: Mira Jäger von Mitveranstalter Greenpeace ist mit dem Ablauf des heutigen Tages zufrieden. Alles sei gut und friedlich verlaufen, sagt sie unserer Redaktion. Schade sei nur, dass man das menschliche Windrad nicht am Gersteinwerk habe aufstellen können. Die Polizei hatte dies zuvor verboten.

Update vom 30. Mai, 15.26 Uhr: Es sieht gut aus, das Windrad ist gestellt – offenbar einschließlich Weltrekord. Es sind mindestens 2000 Teilnehmer – so viele Sticker hatten die Veranstalter im Vorfeld verteilt.

Update vom 30. Mai, 15.18 Uhr: Unser Livestream ist wieder online!

Update vom 30. Mai, 15.11 Uhr: Unser Livestream-Team geht in wenigen Minuten wieder online.

Klima-Demo in Hamm bleibt bislang weitgehend friedlich

Update vom 30. Mai, 15.10 Uhr: Die Polizei hat soeben bestätigt, dass bislang alles friedlich verlaufen ist – abgesehen von einigen Störaktionen von Ende Gelände.

Update vom 30. Mai, 15 Uhr: Noch immer wird das Windrad gestellt. Die Veranstalter empfehlen, etwas zu trinken und sich einzucremen.

Das menschliche Windrad formiert sich.

Update vom 30. Mai, 14.52 Uhr: Die Vorbereitungen für den Weltrekordversuch laufen. Entsprechend ihrer Sticker werden die Teilnehmer eingewiesen, um den Weltrekord zu stellen. Schön: Bislang ist alles friedlich geblieben.

Nach und nach soll sich hier ein riesiges Windrad aus Menschen formieren.

Klima-Demo in Hamm: Wo ist Greta Thunberg?

Update vom 30. Mai, 14.50 Uhr: Aktuell ist unser Livestream-Team für einen kurzen Zeitraum offline. Gegen 15.30 Uhr geht unsere Berichterstattung im Stream weiter, dann unter anderem mit dem Weltrekordversuch. Hier im Ticker berichten wir in der Zwischenzeit natürlich weiter.

Update vom 30. Mai, 14.45 Uhr: Teilnehmer fragen nicht nur, wo der Hammer Oberbürgermeister Marc Herter ist. Die Frage ist auch: Wo ist Greta Thunberg? Die Klimaaktivistin war am Donnerstag im Klima-Camp in Hamm angekommen. Gesichtet wurde sie heute bislang nicht. Auf Instagram hat sie am Vormittag ein Video aus dem Camp mit ihren 16,7 Millionen Followern geteilt, in welchem sie sich erneut gegen den Ausbau fossiler Energien ausspricht.

Update vom 30. Mai, 14.38 Uhr: Jetzt geht es um den Weltrekord: Auf dem Gelände der Zeche Radbod laufen die Vorbereitungen für das angedachte größte menschliche Windrad der Welt.

Update vom 30. Mai, 14.36 Uhr: Die Aktivisten von Ende Gelände sind zurück im Camp. Das teilt die Bewegung mit. „Danke an alle, die dabei waren“, heißt es.

Klima-Demo in Hamm: Zug kommt auf Radbod an

Update vom 30. Mai, 14.35 Uhr: Auf dem Gelände der Zeche Radbod wird es emotional, als das Lied „Wir sind Freunde der Erde“ erklingt. Weiterhin ist alles friedlich.

Klima-Demo kommt auf Zeche Radbod an.

Update vom 30. Mai, 14.26 Uhr: Die Veranstalter der Demo sprechen sogar von 5000 Teilnehmern. Laut Polizei sind es „nur“ rund 2700.

Update vom 30. Mai, 14.25 Uhr: Der Zug erreicht das Radbodgelände, wo die Abschlusskundgebung stattfindet und das weltweit größte menschliche Windrad gestellt werden soll.

Update vom 30. Mai, 14.21 Uhr: Unter dem Jubel der Teilnehmenden spricht gerade eine Aktivistin aus Namibia auf einem rollenden Podium und wettert gegen die Ausbeutung ihres Kontinents.

Klima-Demo in Hamm: Doch deutlich mehr Teilnehmer

Update vom 30. Mai, 14.09 Uhr: Die Polizei spricht mittlerweile von rund 2700 Teilnehmenden. Die Aufzugsspitze befindet sich demnach aktuell auf Höhe der Strackstraße.

Update vom 30. Mai, 13.59 Uhr: Bislang läuft der Rückweg der Aktivisten von Ende Gelände friedlich.

Update vom 30. Mai, 13.56 Uhr: Der Zug nähert sich dem Ziel, am Straßenrand wird es voller. Es fällt auf, dass auch viele von der Ü60-Generation mitlaufen. Die mache wegen ihrer Enkel mit, sagt eine Teilnehmerin aus Düsseldorf.

Klima-Demo durch Hamm

Update vom 30. Mai, 13.51 Uhr: Die Demonstration bahnt sich weiter ihren Weg in Richtung Radbod. Dort ist es bislang friedlich geblieben.

Klima-Demo in Hamm: „Tag massiv beschnittener Versammlungsfreiheit“

Update vom 30. Mai, 13.45 Uhr: Ende Gelände spricht von „einem Tag massiv beschnittener Versammlungsfreiheit“. Über die Straße Zum Torksfeld und die Dortmunder Straße soll es nun zurück ins Camp gehen, heißt es. Die Polizei hatte vor Ort erklärt, dass die abgesprochene Versammlungsstrecke erreicht sei.

Update vom 30. Mai, 13.38 Uhr: Die Aktivisten von Ende Gelände kommen weiterhin nicht über die Lausbachbrücke, die Polizei sperrt den Weg. Sie ziehen nun zurück „Richtung Camp“, wie es vor Ort hieß. Ob es tatsächlich zurück in den Lippepark geht, bleibt abzuwarten.

Ende Gelände zieht zurück „Richtung Camp“

Klima-Demo in Hamm: Landwirte bei Protest dabei

Update vom 30. Mai, 13.26 Uhr: Auch ein paar Landwirte haben sich der Klima-Demo in Hamm angeschlossen.

Auch Traktoren sind bei Klima-Demo dabei

Update vom 30. Mai, 13.21 Uhr: Auch eine Samba-Truppe ist bei der Groß-Demo dabei. Parallel dazu fragen sich einige Teilnehmer aus Hamm: „Wo ist eigentlich unser Oberbürgermeister?“

Update vom 30. Mai, 13.18 Uhr: Die Aktivisten von Ende Gelände üben nach eigenen Angaben derzeit den „Blockadechor“: „Es werden viele widerständige Lieder gesungen.“

Klima-Demo in Hamm: Polizei spricht von 1700 Teilnehmern

Update vom 30. Mai, 13.14 Uhr: Nach derzeitigen Schätzungen der Polizei nehmen rund 1700 Teilnehmer an der Demo teil. Die Route führt zunächst über die Wittekindstraße in Richtung Osten.

Update vom 30. Mai, 13.06 Uhr: Der Demo-Zug setzt sich in Bewegung. Auch einige Traktoren schließen sich dem Protest an. Bislang bleibt es weitestgehend friedlich.

Die Demo-Teilnehmer ziehen los.

Update vom 30. Mai, 13.02 Uhr: Nach Angaben von Ende Gelände habe die Polizei eigentlich zugesagt, dass ihre Aktivisten an der Demo teilnehmen dürften. Jetzt werde einigen von ihnen der Zugang zum Startpunkt verwehrt.

Update vom 30. Mai, 12.59 Uhr: In ihren Reden forderten die Teilnehmer den Ausbau der erneuerbaren Energieträger und gingen mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hart ins Gericht. Sie helfe nur der Öl- und Gaslobby. Reiche müsse weg und ohne Reiche – doppeldeutig gemeint – gehe es besser, heißt es.

Klima-Demo in Hamm: Polizei lässt Ende Gelände nicht weiter

Update vom 30. Mai, 12:57 Uhr: Die Aktivisten von Ende Gelände sitzen größtenteils weiter im Bereich der Alten Lünener Straße fest. Die Polizei lässt sie nicht weiter. Die Aktivisten waren auf dem Weg zu einer Mahnwache nahe des Gersteinwerks.

Update vom 30. Mai, 12.54 Uhr: Die Auftaktveranstaltung ist vorbei. Jetzt heißt es warten, bis es weitergeht. Es kommen immer mehr Teilnehmer.

Update vom 30. Mai, 12.49 Uhr: Die Polizei nennt erste Zahlen. Bei der Auftaktveranstaltung waren zu Beginn 650 Menschen da. In der Zwischenzeit sind viele weitere hinzugekommen.

Klima-Demo in Hamm.

Update vom 30. Mai, 12.43 Uhr: Die Reden der Anfangskundgebung sind beendet. In Kürze soll sich der Demonstrationszug in Bewegung in Richtung Radbod setzen. Parallel dazu sind auch einzelne Gegendemonstranten vor Ort.

Viele Gegendemonstranten sind bislang nicht zu sehen.

Klima-Demo in Hamm: Deutliche Kritik an Wirtschaftsministerin Reiche

Update vom 30. Mai, 12.38 Uhr: „Reiche raus, raus aus der Regierung“–Sprechchöre sind aus dem Demonstrationszug zu vernehmen. Diese richten sich gegen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Aber auch der antikapitalistische Slogan „Eat the Rich“ ist zu hören.

Update vom 30. Mai, 12.34 Uhr: Eine große Anzahl an Demonstranten kommt am Startpunkt der Großdemonstration an. In der Luft weht eine Vielzahl an Flaggen, darunter auch welche mit Antifa-Symbolen.

Demonstranten in Hamm.

Update vom 30. Mai, 12.29 Uhr: Einige Demo-Teilnehmer warten vor Ort auf den Beginn des Demo-Zugs. Zur genauen Anzahl der Teilnehmer konnte sich die Polizei zuletzt noch nicht äußern.

Klima-Demo in Hamm: Antifa-Gruppen auf dem Weg zur Demo

Update vom 30. Mai, 12.26 Uhr: Die antifaschistischen Gruppen haben die Lausbachbrücke überquert. Die Aktivisten von Ende Gelände sitzen derweil weiter vor der Brücke. Es gibt Unstimmigkeiten zwischen ihnen und der Polizei.

Update vom 30. Mai, 12.24 Uhr: Die Auftaktkundgebung an der Hammer Straße läuft: Aktuell gibt es Reden am Lausbach. Das wird noch eine Weile so andauern, dann geht es in Richtung Radbod.

Aktuell gibt es Reden am Lausbach.

Update vom 30. Mai, 12.22 Uhr: Nach Angaben von Ende Gelände wolle man die Massenaktionen zivilen Ungehorsams heute fortsetzen. Seit sieben Uhr seien rund 350 Aktivisten in der Umgebung von Hamm unterwegs.

Update vom 30. Mai, 12.14 Uhr: Die Demo-Teilnehmer des Klima-Camps sind bei den Aktivisten von Ende Gelände angekommen. Vor Ort wurde gesagt, der „grüne Finger“, wie sich die Aktivisten selbst nennen, habe noch Pläne. Währenddessen schreien Passanten „arbeitsscheues Gesindel“.

Klima-Protest in Hamm: Antifaschistische Gruppen vor Ort

Update vom 30. Mai, 12.10 Uhr: Wie ein WA-Reporter vor Ort berichtet, sind antifaschistische Gruppen an der Ecke Zum Torksfeld/Hafenstraße eingetroffen.

Update vom 30. Mai, 12.08 Uhr: Auch die Demonstranten aus dem Klima-Camp treffen allmählich am Demo-Startpunkt ein.

Die Demonstranten aus dem Klima-Camp treffen ein.

Update vom 30. Mai, 12.03 Uhr: Die Teilnehmer des Camps nähern sich übers Torksfeld, um sich mit der anderen Gruppe zu vereinen.

Update vom 30. Mai, 12.02 Uhr: Die Polizei lässt die Aktivisten von Ende Gelände nicht weiter in Richtung der Mahnwache nahe des Gersteinwerks. „Der einzige Weg, der angeboten wird, ist zurück zum Camp“, heißt es von der Bewegung.

Klima-Protest in Hamm: Gegendemonstranten vor Ort

Update vom 30. Mai, 12 Uhr: Auch ein paar Gegendemonstranten haben sich am Startpunkt der Demo versammelt. „I love my Diesel and freedom“, also „Ich liebe mein Diesel und Freiheit“, ist auf einem Schild zu lesen.

Update vom 30. Mai, 11.51 Uhr: Das Klima-Camp leert sich langsam. Laut Polizei nimmt auch der Zulauf aus Richtung Hauptbahnhof zu. Eine Einschätzung, wie viele Teilnehmende schon vor Ort sind, könne man derzeit aber nicht abgeben.

Klima-Protest in Hamm: Ende Gelände darf nicht weiter

Update vom 30. Mai, 11.49 Uhr: Die Aktivisten von Ende Gelände dürfen noch immer nicht weiter in Richtung Mahnwache nahe des Gersteinwerks, konkret an der Ecke Am Lausbach/Hammer Straße.

Update vom 30. Mai, 11.44 Uhr: Der Startpunkt der Groß-Demo füllt sich langsam.

So sieht es aktuell am Startpunkt der Groß-Demo aus.

Update vom 30. Mai, 11.41 Uhr: Die Demonstranten von Ende Gelände machen sich offenbar bereit. Ein Polizist sprach von einer „erhöhten Aufmerksamkeit“. Die Kräfte bringen sich in Stellung.

Groß-Demo in Hamm: Anwohner sauer auf Aktivisten

Update vom 30. Mai, 11.37 Uhr: Die Großdemonstration in Hamm hat noch nicht ganz begonnen, da kommt es schon zu Einschränkungen im Verkehr. Die Brücke am Lausbach ist bereits gesperrt, auf die Zufahrt vom Kreisverkehr in die Straße zum Torksfeld ist durch einige Fahrzeuge der Polizei blockiert. Die rund 80 Aktivisten von Ende Gelände sind größtenteils mit weißen Schutzanzügen bekleidet. Ihre Notdurft verrichten sie zahlreich in den Grünanlagen der Wohnhäuser, sehr zum Ärger vieler Anwohner.

Die Aktivisten von Ende Gelände befinden sich noch immer im Bereich der Alten Lünener Straße.

Update vom 30. Mai, 11.36 Uhr: Jetzt geht es auch für die Demonstranten aus dem Klima-Camp los.

Update vom 30. Mai, 11.32 Uhr: Im Klima-Camp im Lippepark lässt die Polizei die Leute nicht losgehen. Es wird laut „Macht die Straße frei“ gerufen.

Die Polizei versperrt Teilnehmern des Klima-Camps den Weg.

Update vom 30. Mai, 11.31 Uhr: Wir sind live! Alle Entwicklungen rund um die Groß-Demo heute können Sie hier im Ticker sowie auch im Livestream verfolgen.

Klima-Demo in Hamm: Polizei äußert sich zum heutigen Tag

Update vom 30. Mai, 11.28 Uhr: Die Polizei Dortmund äußert sich zum heutigen Demo-Tag: „Die größte Versammlung findet in Form eines Aufzugs unter dem Motto ‚Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen‘ statt. Der Versammlungsanzeigende hat für diese Versammlung eine vierstellige Teilnehmendenzahl angemeldet. Um 12 Uhr findet die Auftaktkundgebung an der Hammer Straße/Am Lausbach statt. Anschließend laufen die Teilnehmenden über die Wittekindstraße in Richtung Osten. Danach geht es über die Strackstraße und einen Fußweg in Richtung der Rollsport-Trainingsstrecke weiter, wo eine Abschlusskundgebung geplant ist. Im Bereich der Aufzugsstrecke kann es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.“

Und weiter: „Die Polizei Dortmund hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist unter der Telefonnummer 0231/132-5555 erreichbar. Rund um die Aufzugsstrecke sind außerdem die Teams Kommunikation für alle Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ansprechbar.“

Update vom 30. Mai, 11.16 Uhr: Es kommen immer mehr Teilnehmer. Noch ist alles ruhig, gelegentlich ertönen Trillerpfeifen, Anwohner schauen neugierig zu.

Teilnehmer ziehen in Richtung Startpunkt der Großdemo

Update vom 30. Mai, 11.15 Uhr: In einer Viertelstunde berichtet wa.de im Livestream von der Groß-Demo in Hamm.

Update vom 30. Mai, 11:05 Uhr: Die Polizei lässt Teilnehmer der Groß-Demo weiter in Richtung Demo-Treffpunkt. Die Aktivisten von Ende Gelände, die zuvor im Demozug zur Mahnwache am Gersteinwerk ziehen wollten, sitzen weiter auf der Alten Lünener Straße. Man habe beschlossen, erst einmal eine verfrühte Mittagspause am Kreisel zu machen, heißt es von Ende Gelände. „Die Leute sind weiter entschlossen.“

Die Aktivisten von Ende Gelände sitzen weiter südlich der Lippe.

Derweil stoppen Einsatzkräfte einige Leute, die aus dem Klima-Camp loslaufen wollen. Die ersten Shuttle-Busse mit Demo-Teilnehmern treffen in der Nähe des Demo-Treffpunkts ein.

Klima-Protest in Hamm: Bürgermeister Jochen Dornseifer äußert sich

Update vom 30. Mai, 11.03 Uhr: Auch Ende Gelände hat sich zum bisherigen Ablauf und vor allem dem aktuellen Aufenthaltsort der Aktivisten geäußert: „Mittlerweile steht der grüne Finger [Demo-Zug] am ‚Freundschaftskreisel‘, südlich der Lippe, und darf nicht weiter gehen. Die Cops behaupten, hier wäre jetzt die ‚Versammlungsfläche‘ erreicht. Der Finger sieht das anders.“ Bisher bleibt es vor Ort allerdings ruhig.

Update vom 30. Mai, 11.01 Uhr: Auch CDU-Bürgermeister Jochen Dornseifer hat sich auf Facebook zum Klima-Protest geäußert: „Danke an die Polizei für ihren professionellen Einsatz bei den Demonstrationen in Hamm. Während einige Teilnehmer Regeln missachteten, Vermummungen trugen oder für Unruhe sorgten, haben die Einsatzkräfte besonnen gehandelt und die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet. Dafür gebührt ihnen Anerkennung und Respekt.“

Klima-Protest in Hamm: Früher Demo-Zug ist Aktion von Ende Gelände

Update vom 30. Mai, 10.59 Uhr: Bei dem frühen Demo-Zug handelt es sich um eine Aktion von Ende Gelände. Das erklärt deren Sprecherin Tomke Jansen unserer Redaktion. Die spätere Groß-Demo wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Fridays for Future, Greenpeace und Campact organisiert.

Update vom 30. Mai, 10.48 Uhr: Im Klima-Camp im Lippepark ist es derweil noch recht voll. Die Situation vor Ort wirkt entspannt. Die ersten laufen nun langsam los – wohl in Richtung Wittekindstraße/Am Lausbach, wo gegen 12 Uhr die eigentliche Groß-Demo beginnen soll.

Klima-Großdemo in Hamm: Verwaltungsgericht begründet Entscheidung

Update vom 30. Mai, 10.40 Uhr: Über die Lausbachbrücke lässt die Polizei die Aktivisten nicht. Vor Ort versperren Polizeifahrzeuge den Weg. Man habe den vereinbarten Ort für die Veranstaltung erreicht, heißt es seitens der Einsatzkräfte. Dieser befindet sich auf der Alten Lünener Straße. Dort setzen sich die Aktivisten für den Moment auf den Boden.

Die Aktivisten von Ende Gelände sind auf dem laut Polizei vereinbarten Endpunkt des frühen Demo-Zugs angekommen.

Klima-Großdemo in Hamm: Macht Bahn-Chaos Aktivisten Strich durch die Rechnung?

Update vom 30. Mai, 10.23 Uhr: Möglicherweise macht das gestrige Unwetter so manchem Demo-Teilnehmer von außerhalb einen Strich durch die Rechnung. Mehrere Bahnstrecken sind auch am Samstag noch gesperrt. Reisende müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen, heißt es. Die Organisatoren hatten dazu aufgerufen, mit dem Zug zur Groß-Demo am Samstag anzureisen.

Update vom 30. Mai, 10.14 Uhr: Die Polizei muss schon jetzt durchgreifen. Eine Person wurde von Einsatzkräften von der Menschenmasse weggetragen. Warum genau, war für unsere Redaktion nicht auszumachen. Die Aktivisten reagieren mit Sprechchören: „Polizei NRW, Schlägertrupp von RWE“. Ende Gelände schreibt dazu: „Die Cops gehen in die Demo rein und ziehen eine Person raus. Lasst die Leute in Ruhe! Wir lassen uns nicht aufhalten.“

Einsatzkräfte der Polizei tragen Aktivisten weg.

Klima-Demo in Hamm: Erste hektische Szenen

Update vom 30. Mai, 10.12 Uhr: Derweil hat sich Stadtkämmerer Markus Kreuz auf Facebook zum Klima-Protest in Hamm geäußert: „Bisher sind die Tage des Camps im Lippepark insgesamt sehr ordentlich gelaufen. Von Ausnahmen abgesehen haben sich die Beteiligten – gleich in welcher Funktion oder Rolle – an die Absprachen gehalten“, schreibt er. „Mein Dank geht daher an alle, die bisher konstruktiv mitgewirkt haben: sei es die Polizei, die Feuerwehr, der Kommunale Ordnungsdienst, die Hilfsorganisationen oder andere. Ausdrücklich gilt das auch für die Organisation des Camps.“

Und weiter: „Ich wünschte mir, dass es heute so weitergeht und vielleicht auch ein kleines positives Beispiel sein kann. Unterschiedliche Meinungen zu einem so wichtigen Thema, wie der Energiegewinnung und -versorgung müssen ausgehalten und miteinander diskutiert werden.“

Update vom 30. Mai, 9.51 Uhr: Erstmalig wird es ein wenig hektisch. Tomke Jansen von Ende Gelände hat über einen Lautsprecher zur Menge gesprochen und betont, dass man sich nicht aufhalten lassen werde. Die Polizei unterbindet die Ansprache und sieht in ihren Äußerungen einen Aufruf zur Gewalt. Die Kräfte haben Jansens Personalien aufgenommen. Jetzt geht es weiter über die Dortmunder Straße. Nach Schätzungen eines WA-Reporters vor Ort sind rund 150 Menschen schon vor der Groß-Demo unterwegs.

Klima-Protest in Hamm: Entscheidung des Gerichts steht fest

Update vom 30. Mai, 9.38 Uhr: Aktuell sind die Aktivisten auf der Dortmunder Straße, Ecke Zum Torksfeld, unterwegs. Die Polizei fordert die Aktivisten auf, ihren Weg weiter über die Dortmunder Straße fortzusetzen, statt auf Zum Torksfeld abzubiegen. Derzeit steht der Demozug.

Einige Klimaaktivisten laufen schon vor Beginn der Groß-Demo in Richtung einer Mahnwache nahe des Gersteinwerks.

Update vom 30. Mai, 9.31 Uhr: Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts steht fest: Die große Klima-Demo startet um 12 Uhr an der Ecke Wittekindstraße/Am Lausbach. Das teilt Ulrich Mandel vom Hammer Support für Klimacamp und Großdemo mit. Über die Wittekind- und die Strackstraße geht es zur Radsport-Trainingsstrecke Radbod. „Wir bedauern die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster, doch lassen uns davon nicht entmutigen“, teilten die Organisatoren mit. Insgesamt ist die Strecke rund 2,5 Kilometer lang.

Es wird empfohlen, möglichst bis 11 Uhr zum Hauptbahnhof in Hamm anzureisen. Ab 10.30 Uhr werden Shuttlebusse vom Bahnhof (Ausgang Bahnhofstraße) zum Startpunkt der Demo verkehren. Ab 16 Uhr fahren Busse vom Endpunkt der Demo zurück zum Hauptbahnhof.

Klima-Demo in Hamm: Zahlreiche Aktivisten laufen Richtung Gersteinwerk

Update vom 30. Mai, 9.26 Uhr: Übrigens: Ab 11.30 Uhr berichten wir von wa.de nicht nur hier im Ticker, sondern auch im Livestream von der Groß-Demo in Hamm.

Klima-Camp Hamm 2026: Demo in der Innenstadt

Klima-Camp Hamm 2026: Demo in der Innenstadt
Klima-Camp Hamm 2026: Demo in der Innenstadt
Klima-Camp Hamm 2026: Demo in der Innenstadt
Klima-Camp Hamm 2026: Demo in der Innenstadt
Klima-Camp Hamm 2026: Demo in der Innenstadt

Update vom 30. Mai, 9.20 Uhr: Auf dem Instagram-Profil von Ende Gelände ist zu sehen, dass sich eine Vielzahl an Aktivisten auf den Weg zur Mahnwache nahe des Gersteinwerks gemacht hat. „Der grüne Finger ist wieder unterwegs und die Stimmung ist entschlossen. Wir blockieren fossile Gasinfrastruktur“, sagt dort eine Sprecherin. Die Teilnehmer werden von der Polizei begleitet.

Groß-Demo in Hamm: Klimaaktivisten laufen Richtung Gersteinwerk

Update vom 30. Mai, 9 Uhr: Laut „Ende Gelände“ findet derzeit eine Mahnwache in der Nähe des Gersteinwerks, Am Lausbach Ecke Hammer Straße, statt. Dorthin bewegt sich wohl gerade eine Gruppe Aktivisten. Sie sind auf der Dortmunder Straße und Zum Torksfeld unterwegs.

Update vom 30. Mai, 7.50 Uhr: Der Tag der großen Klima-Demo in Hamm ist gekommen – und im Lippepark hat sich schon früh am Morgen etwas getan. Es kam bereits zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Aktivisten und Polizei. Die Bewegung „Ende Gelände“ teilte gegen 7 Uhr mit, sich vom Camp aus auf den Weg gemacht zu haben – ihr Ziel teilten sie dabei nicht mit. Weit gekommen waren die Aktivisten allerdings nicht. Nach Angaben von „Ende Gelände“ wurden sie aufgehalten. Das bestätigt ein Sprecher der Polizei. Eine „größere Gruppe“ habe das Gelände verlassen. Das sei nicht abgesprochen gewesen, weshalb die Polizei eingegriffen habe. Nach Einschätzung des Polizeisprechers ist die Gruppe gerade einmal „20 Meter weit gekommen“.

Schon am Freitag fand eine Demonstration im Rahmen des Klima-Camps statt.

Um 12 Uhr soll die Demo heute in Bockum-Hövel starten, und zwar an der Kreuzung von „Am Lausbach“, Janssen- und Wittekindstraße. Die Veranstalter wollen für kostenlose Shuttle-Busse vom Hauptbahnhof aus sorgen. Vom Lippepark aus geht es für die Aktivisten unter Polizeibegleitung zu Fuß. Im gesamten Umfeld der Demonstration kommt es am Samstag zu Sperrungen.

[Erstmeldung] Rund um das Klima-Camp in Hamm ist die Polizei nach wie vor deutlich präsent. Nach einer ersten größeren Demonstration am Freitag richtet sich der Blick nun auf den Samstag, an dem in Hamm ein noch deutlich größerer Protestzug erwartet wird. Der WA berichtet ab 11.30 Uhr im Livestream vom Ort des Geschehens.

Am Freitag zogen Hunderte Demonstranten durch Hamm. Nach bisherigen Erkenntnissen verlief die Demo überwiegend friedlich. Allerdings kam es unter anderem zu einem Zugriff im Hauptbahnhof. Zudem soll es unter der Eisenbahnbrücke an der Wilhelmstraße tumultartige Szenen gegeben haben. Auch in anderen Teilen des Ruhrgebiets fanden Aktionen statt, darunter eine Mahnwache am Gersteinwerk.

Klima-Camp Hamm: Das ist der Fahrplan für die Demo am Samstag

Am Freitagnachmittag wurde bekannt, wie die Großdemonstration am Samstag genau ablaufen soll. Eigentlich wollten die Organisatoren am Gersteinwerk starten. Die Polizei befürchtet jedoch, dass sich dort Störer unter die Demonstranten mischen und aufs Kraftwerksgelände stürmen könnten. Deshalb wurde die Auftaktkundgebung zum Lausbach verlegt.

Rubriklistenbild: © Lars Berg/Greenpeace

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