Winterspiele in Frankreich

Olympia 2030: Skispringen und Snowboard wachsen – Kuriose Disziplin wird eingeführt

Skispringen: Selina Freitag und ihre Kolleginnen dürfen sich auf eine weitere Medaillenchance bei Olympia freuen.
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Skispringen: Selina Freitag und ihre Kolleginnen dürfen sich auf eine weitere Medaillenchance bei Olympia freuen.

Bei Olympia 2030 wird es im Skispringen und im Snowboard zusätzliche Medaillenentscheidungen geben. Im Eiskunstlaufen wird es ungewöhnliche Bilder zu sehen geben.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat das Rahmenprogramm für Olympia 2030 veröffentlicht. Im Skispringen wird es eine zusätzliche Disziplin geben, auch die Snowboarder dürfen sich freuen. Eiskunstlaufen wird um eine kuriose Veranstaltung ergänzt.

2014 gaben die Damen ihre olympische Premiere im Skispringen. 16 Jahre später werden sie vollkommen gleichberechtigt mit ihren männlichen Kollegen sein. Das IOC gab bekannt, dass bei den Winterspielen 2030 in den französischen Alpen auch das Super-Team der Damen ins Programm aufgenommen wird.

Olympia 2030: Skispringer mit sieben Chancen - Großes Aufatmen im Snowboard

Damit gibt es im Skispringen insgesamt sieben Medaillenentscheidungen. Beide Geschlechter springen von der Groß- und Normalschanze, im Super-Team und absolvieren gemeinsam das Mixed-Teamspringen.

Im Snowboard ist die Erleichterung groß. Die alpinen Wettbewerbe standen ursprünglich zur Diskussion. Jetzt dürfen sich die Boarder über eine weitere Disziplin freuen. Der Parallel-Riesenslalom bleibt bestehen und wird um ein Mixed-Team ergänzt. Skibergsteigen, das 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo seine Premiere feierte, ist auch 2030 im Programm. Neu aufgenommen wurden darüber hinaus die Single-Mixed-Staffel im Biathlon, die Mixed-Staffel im Skicross sowie Freeride, das Skifahren und Snowboarden in freiem Gelände.

Olympia 2030: Neun Eiskunstläuferinnen gemeinsam auf dem Eis – Kombination gestrichen

Ungewöhnliche Bilder wird es im Eiskunstlaufen geben. Bei den Damen wird die Disziplin Synchronlaufen erstmalig im olympischen Kalender stehen. Dabei laufen neun Sportlerinnen pro Nation auf dem Eis und kämpfen um Medaillen.

Die einschneidenste Reform betrifft die Nordische Kombination. Die traditionelle Wintersportart, die aus Skispringen und Langlaufen besteht, wurde nach über 100 Jahren aus dem Programm gestrichen. In der Kombination hatte man gehofft, Teil der olympischen Veranstaltung zu bleiben, und ursprünglich darauf hingearbeitet, 2030 auch erstmals die Damen aufzunehmen. Das IOC entschied sich dagegen und strich die Sportart komplett. (Quelle: chiemgau24.de, truf)

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