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Erneut Warnung vor Hitze in NRW – starke Gewitter möglich

In NRW herrscht Wetterchaos. Zuerst war das Bundesland durch extreme Hitze geplagt, dann kam es auch noch zu schweren Unwettern. Für Sonntag gilt eine Warnung vor Hitze.

Update vom 21. Juni, 7.20 Uhr: Für einige östliche Teile von Nordrhein-Westfalen gilt am Sonntagmorgen noch eine Warnung vor starkem Gewitter. Betroffen sind Teile vom Kreis Soest, Kreis Höxter, Hochsauerlandkreis und Paderborn. Die Warnung der Stufe 2 gilt bis 8.30 Uhr. Ganz NRW wiederum ist erneut von einer großen Hitze betroffen. Die Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor den hohen Temperaturen gilt von 11 bis 19 Uhr.

Update vom 20. Juni, 20.25 Uhr: Der DWD meldet die ersten Gewitter. Dies könnte das Spiel der deutschen Nationalmannschaft um 22 Uhr überschatten. Vielerorts sind Public Viewings unter freiem Himmel geplant. Bisher warnt der DWD im Münsterland und im Sauerland vor starken Gewittern, Sturmböen zwischen 60 und 70 km/h, Starkregen und Hagel. Ebenfalls eine amtliche Warnung der Stufe 3 von 4 besteht für das Sauerland.

Warnung vor Unwetter am Samstag

Update vom 19. Juni, 7.49 Uhr: Die schweren Unwetter, die in der Nacht von Freitag auf Samstag über NRW hinwegzogen, haben ihre Spuren hinterlassen. So meldete etwa die Feuerwehr Bergheim über 100 Einsätze am Freitagabend – dazu gehörten etwa umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller und herabgestürzte Äste. Glücklicherweise sei aber niemand verletzt worden. Im Rheinland ist das Unwetter besonders heftig ausgefallen – in Köln sei die Feuerwehr quasi im Dauereinsatz gewesen.

Der Samstagmorgen startet vergleichsweise ruhig, wenngleich von einer entspannten Wetterlage noch nicht die Rede sein kann. Erneut warnt der Wetterdienst vor extremer Hitze, gepaart mit schwüler Luft und Gewittern. Letztere werden aber vermutlich nicht das gleiche Ausmaß wie noch am Freitag annehmen. „Tagsüber nur sehr vereinzelt Gewitter mit Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm, stürmischen Böen um 70 km/h (Bft 8) sowie kleinkörnigem Hagel“, heißt es vom DWD. Aber dennoch seien lokal auch noch einmal unwetterartige Entwicklungen möglich.

Update vom 19. Juni, 22.56 Uhr: Auch in der Nacht kann es in Teilen von NRW weiter kräftig gewittern. „Im weiteren Verlauf der Nacht zum Samstag vom nördlichen Niederrhein bis in das westliche Münsterland Durchzug eines Gewitterclusters möglich“, so die Prognose des DWD. Auch am Samstag können Gewitter vorüberziehen – jedoch nur „sehr vereinzelt“, so die Experten. Die Temperaturen steigen am Samstag auf 30 bis 35 Grad. Laut DWD wird es erneut schwülheiß. Am Sonntag besteht ebenfalls Gewitter- und Unwetter-Gefahr. Wenn es wann wie doll trifft, ist immer schwer vorherzusagen.

Update vom 19. Juni, 21.11 Uhr: Der Süden von NRW hat’s überstanden. Nun ziehen die Gewitter in einer Linie vom westlichen Münsterland über das Ruhrgebiet bis ins Sauerland. Bis in den späten Abend kann es ungemütlich werden in NRW – mit schweren Sturmböen, Starkregen und Hagel.

Der WDR berichtet, dass die Feuerwehr Köln im gesamten Stadtgebiet im Dauereinsatz war. In mehreren Stadtteilen seien Bäume umgestürzt, teilweise seien sie auf Straßen und Autos gekracht. Ein dpa-Reporter berichtete von einer teilweise überfluteten Autobahn-Fahrbahn bei Neuss und mehreren Fahrzeugen, die auf den Seitenstreifen gefahren waren. Ein Sprecher der Feuerwehr Neuss konnte am frühen Abend aber zunächst keine wetterbedingten Einsätze vermelden. Bei der Feuerwehr Düsseldorf gab es vereinzelte Einsätze wegen herabgestürzter Äste oder verstopfter Gullys. 

Blitze leuchten am Himmel über Wuppertal (Aufnahme mit einer Drohne).

In Neuss wurde die Landesgartenschau früher geschlossen. Neben einer Bühne knickte ein Baum um und verfehlte das Bühnendach nur knapp, wie die Gartenschau mitteilte. Verletzt wurde niemand. Die Besucher hätten zuvor in Sicherheit gebracht werden können, sagte eine Sprecherin. Ein für den Abend angesetztes Konzert einer Bon Jovi-Tributeband wurde abgesagt.

Update vom 19. Juni, 19.40 Uhr: Inzwischen sind die Unwetter weiter Richtung Norden gezogen und wüten über Köln und Bonn, dem restlichen Rheinland und über dem Oberbergischen. Die Meteorologen warnen vor heftigem Starkregen. In Köln fielen große Hagelkörner vom Himmel. Eine Warnung vor starkem Gewitter gilt bis zum späteren Abend auch in Teilen des Ruhrgebiets, etwa in Essen und Oberhausen.

Update vom 19. Juni, 17.46 Uhr: Bei schwülheißen Temperaturen weit über 30 Grad herrscht in NRW am Freitag Unwettergefahr. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am späten Nachmittag für Teile des Südens Warnungen vor teils schwerem Gewitter herausgegeben – zusätzlich zu der bestehenden Warnung vor extremer Hitze. Betroffen sind zunächst Teile der Städteregion Aachen sowie der Kreise Düren und Heinsberg. Die Meteorologen warnen vor Starkregen, stürmischen Böen und Hagel. Laut Radar scheinen die Gewitter im Laufe des Abends weiter nach Norden Richtung Rheinland und Niederrhein zu ziehen. „Einige Gewitter können auch bis in die Nacht zum Samstag anhalten“, heißt es. „Im weiteren Verlauf der Nacht zum Samstag im nördlichen Niederrhein und im westlichen Münsterland aus Westen erneut auflebende Gewitteraktivität.“

Und auch am Samstag könnte es knallen – wieder bei schwülheißen Temperaturen bis 35 Grad. Das Gewitterrisiko sei zwar etwas geringer, sagen die Experten. Vorsichtig sollten die Menschen in NRW dennoch sein. „Unwetterartige Entwicklungen“ seien möglich. „In der Nacht zum Sonntag erneut auflebende Gewitteraktivität aus Westen mit ähnlichen Begleiterscheinungen wie am Tag gering wahrscheinlich“, so die Meteorologen.

Von Freitagnachmittag bis in die Nacht auf Samstag kann es in NRW zu heftigen Gewittern kommen.

[Erstmeldung] In Nordrhein-Westfalen kündigt sich am Freitag, 19. Juni, die nächste große Unwetterlage an. Und die könnte es ab nachmittags so richtig in sich haben. Bevor später am Tag mit Gewittern, Starkregen und Sturmböen gerechnet werden muss, heißt es aber noch ordentlich schwitzen – bei Temperaturen bis zu 37 Grad.

Zunächst ist der Himmel über NRW am Freitagvormittag noch strahlend blau, nur einzelne Wolken ziehen gemächlich durchs Land. Dennoch gilt im gesamten Bundesland eine Warnung vom Deutschen Wetterdienst (DWD) vor extremer Hitze. „Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten“, warnen die Experten. Nach Möglichkeit sollten Aufenthalte in der Hitze kurzgehalten oder vermieden und genug Wasser getrunken werden. Die Warnung gilt zunächst bis 19 Uhr abends.

Angefangen am vermutlich späten Nachmittag ziehen laut dem DWD die ersten Gewitter auf, die abends ihren Höhepunkt erreichen. Und auch vor ihnen ist Vorsicht geboten. Der Wetterdienst kündigt „kräftige Gewitter mit Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm innerhalb einer Stunde, stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8) und kleinkörnigen Hagel“ an. Vereinzelt kann es sogar noch heftiger werden: Lokal schließen die Meteorologen „extremes Unwetter“ nicht aus. Dann könnte sogar Starkregen über 40 l/qm fallen und Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h erreicht werden.

Unwetter stehen bevor – sogar Tornados nicht ausgeschlossen

Dort, wo es richtig heftig wird, ist laut Meteorologe Dominik Jung von Wetter.net auch die Bildung von Tornados nicht ausgeschlossen. Erst Anfang Juni, als das letzte Unwetter über NRW zog, hatte ein Tornado die Stadt Gronau an der nordrhein-westfälisch-niederländischen Grenze getroffen – mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h.

„Einige Gewitter können auch bis in die Nacht zum Samstag anhalten“, prognostiziert der DWD. Danach beruhigt sich die Wetterlage ein kleines bisschen, auch wenn Samstag das Risiko für Gewitter und Unwetter weiterhin besteht. Lokal können sie auch wieder unwetterartig ausfallen, heißt es. Wer sich durch die Schauer und Gewitter Abkühlung erhofft, muss aber mit einer Enttäuschung rechnen: Auch am Samstag, Sonntag und Montag halten sich die Temperaturen hartnäckig und teils weit jenseits der 30-Grad-Marke.

Die Hitzewelle wird NRW also noch eine Weile länger beschäftigen. Was gilt für Schülerinnen und Schüler? Ab wann geben Schulen Hitzefrei? Wir geben einen Überblick.

Rubriklistenbild: © Christoph Reichwein/dpa

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