Die Bahn baut
Gleisbauarbeiten legen Bahnverkehr zwischen Hamm und Münster lahm
Die Deutsche Bahn sperrt die Strecke von Hamm nach Münster für zwei Wochen. Ersatzbusse werden im Viertelstundentakt fahren.
Hamm – Für zwei Wochen fährt kein Zug mehr von Hamm nach Münster. Die Deutsche Bahn sperrt die Strecke an diesem Montagabend für Gleisbauarbeiten bei Hiltrup. Zwischen Rinkerode und Münster fahren Ersatzbusse. Zwischen Hamm und Hannover hat die Bahn ihre Bauarbeiten abgeschlossen, kündigte aber weitere für 2025 an. Dafür sollen die ICE-Halte in Hamm reduziert werden.
Zwei Wochen kein Zugverkehr zwischen Hamm und Münster
Am Montag, 2. Dezember, soll der Verkehr zwischen Hamm und Münster tagsüber noch ungestört laufen. Ab etwa 20.30 Uhr ist die Strecke dann dicht. Das bedeutet: Der Regionalexpress 7 fällt zwischen Münster, Hamm und Hagen aus, die Regionalbahn 69/89 zwischen Münster und Rinkerode. Ersatzbusse sollen im Viertelstundentakt fahren.
Gearbeitet wird auf der Strecke dann bis Samstag, 14. Dezember, um Mitternacht. Unklar ist allerdings, ob damit der Beginn oder das Ende des Samstags gemeint ist. Es gehe um die Nacht von Samstag auf Sonntag, so der NWL-Sprecher. Die ersten durchgehenden Züge zwischen Hamm und Münster würden demnach erst am Sonntag, 15. Dezember, fahren. Die Deutsche Bahn AG will sich im Lauf der Woche dazu äußern.
Weitere Bahnbaustellen mit Bezug zu Hamm
Abgeschlossen hat die Deutsche Bahn inzwischen die Arbeiten an der Strecke nach Hannover. Seit Freitagmorgen rollen die Züge hier wieder unbeinträchtigt. Die Bahn hatte seit Mitte Oktober in mehreren Abschnitten umfangreich gebaut. So waren zwischen Hamm und Heessen sowie in Ahlen innerhalb von sieben Wochen 17 Kilometer Gleise erneuert worden.
Für das kommende Jahr kündigte die Bahn allerdings weitere Einschränkungen in Richtung Hannover und Berlin an. Für einen stabilen Betrieb komme es bei einzelnen ICE- und IC-Verbindungen abwechselnd zu Haltausfällen in Hamm, Gütersloh, Bielefeld oder Herford, teilte das Staatsunternehmen mit. An diesen Stationen sollten aber „täglich weiterhin mindestens zwei Drittel aller planmäßigen“ Züge im Fernverkehr halten. Welche Fahrten konkret gemeint sind, teilte die Bahn nicht mit. Nur soviel: Die Einschränkungen gelten bis Juni und dann wieder ab August. Dazwischen wird die Strecke für eine Woche ganz gesperrt.
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Rubriklistenbild: © Mechthild Wiesrecker