„Was soll mich noch erschüttern?“
Wahlkampf-Panne für OB-Kandidat aus NRW: „PR-Desaster hoch zehn“
Ein parteiloser OB-Kandidat aus NRW erlebt eine kuriose Wahlkampf-Panne. Seine Plakate befinden sich in der falschen Stadt. Ein Navigationsfehler führt zu Verwirrung.
Dortmund/Hagen – Philipp Jung kann es mittlerweile mit Humor nehmen. „Muss ich doch auch“, sagt der parteilose Oberbürgermeister-Kandidat für Hagen bei der Kommunalwahl 2025 im Gespräch mit wa.de. Einige Wochen vor der Wahl hat sich nämlich eine ziemliche blöde Wahlkampf-Panne ereignet – einige seiner Plakate hingen in der falschen Stadt.
Statt nur in Hagen grinste Jung plötzlich auch Bürgerinnen und Bürger in Dortmund an. Unter anderem in der Gutenbergstraße und der Chemnitzer Straße sei das der Fall gewesen. „Auch noch in ein paar Nebenstraßen“, erzählt Jung. Schätzungsweise 30 bis 40 Plakate wurden fälschlicherweise dort aufgehängt. Welche Konsequenzen das für ihn und seinen Wahlkampf haben wird, ist noch nicht abzusehen. Jung spricht von einem „PR-Desaster hoch zehn“. Ihm ist die Angelegenheit hörbar peinlich. Die Erklärung ist ebenso kurios wie der Vorfall selbst.
Wahlkampf-Panne in NRW: Plakate in falscher Stadt
„Das war natürlich nicht geplant – sondern ein kleiner Navigationsfehler unserer externen, hochmotivierten Wahlhelferinnen und Wahlhelfer“, sagt Jung. Die besagten Straßen gibt es offenbar in Hagen und in Dortmund. Die Firma, die Jung beauftragt hatte, fuhr schlichtweg in die falsche Stadt.
Die Rechnung will der parteilose OB-Kandidat für Hagen, der die Plakate in der falschen Stadt selbst wieder abnahm, nicht begleichen. „Das dürfte ja wohl klar sein. Aber nachtreten werde ich auch nicht mehr“, sagt er und zeigt seine pragmatische Seite: „Das ist jetzt doof gelaufen – aber was soll mich dann noch im weiteren Wahlkampf erschüttern?“
Übrigens sind es nur noch wenige Wochen, bis in NRW gewählt wird. Am 14. September ist der Tag der Entscheidung. Für die Kommunalwahlen 2025 erhalten Stimmberechtigte daher schon jetzt bald ein wichtiges Schreiben – das dann hoffentlich im richtigen Briefkasten landet.
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