Es wird kälter
DWD warnt vor Gewitter und Starkregen: In NRW kippt das Wetter am Sonntag
Erst frühlingshaft, dann ungemütlich: Der DWD warnt in NRW für Sonntag vor Gewittern und Starkregen. Ab Montag wird es deutlich kühler.
Nach einem frühlingshaften Samstag steht Nordrhein-Westfalen ein deutlicher Wetter-Wechsel bevor. Passend zu den Eisheiligen sollen die Temperaturen ab Montag, 11. Mai, spürbar abstürzen. Doch schon am Sonntag könnte das Wetter kippen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für NRW vor Gewittern und Starkregen.
Am Samstag bleibt es laut DWD zunächst noch vielerorts freundlich. Bei 19 bis 23 Grad zeigt sich das Wetter vielfach heiter, im Tagesverlauf ziehen nur lockere Quellwolken durch. Das Schauerrisiko bleibt gering. In der Nacht zum Sonntag kann sich örtlich Nebel bilden, teils mit Sichtweiten unter 150 Metern, so der DWD.
Wetter in NRW am Sonntag: DWD warnt vor Gewitter und Starkregen
Am Sonntag wird es dann unbeständiger. Der DWD erwartet im Tagesverlauf wechselnde bis leicht bewölkte Bedingungen, vor allem im Süden und im Bergland sind einzelne Schauer und Gewitter möglich. Dabei kann es laut Wetterdienst zu Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen. Auch kleinkörniger Hagel und stürmische Böen bis 70 km/h sind demnach möglich. Die Höchsttemperaturen liegen noch einmal bei 20 bis 23 Grad, in Hochlagen um 17 Grad.
Damit bleibt es zunächst noch warm – lange allerdings nicht. Schon in der Nacht zum Montag zieht von Süden schauerartiger, teils kräftiger Regen auf, während die Temperaturen auf 6 bis 9 Grad absacken. Tagsüber erreichen die Temperaturen dann nur noch 11 bis 14 Grad, in Hochlagen um 7 Grad.
Temperatursturz in NRW ab Montag: Eisheilige bringen deutlich kühleres Wetter
Wie deutlich der Wechsel ausfällt, hatte bereits der DWD-Meteorologe Thomas Gerwin im Gespräch mit wa.de beschrieben. Das Wetter werde regelrecht in den Keller rauschen. Nach bis zu 23 Grad am Sonntag müsse man sich am Montag auf „Kühlschrank-Temperaturen“ einstellen. Auch Meteorologin Verena Leyendecker von Wetteronline sprach gegenüber wa.de von einem Wettersturz. Ursache sei eine Kaltfront, die deutlich kühlere Luft nach NRW bringe.
Und der frische Eindruck hält an. In der Nacht auf Dienstag gehen die Temperaturen laut Gerwin auf 4 bis 1 Grad zurück, im Bergland ist lokal sogar leichter Frost bis minus 1 Grad möglich. Bleibt es windstill, sei auch Bodenfrost nicht ausgeschlossen. Der Dienstag selbst bleibt mit 10 bis 12 Grad kühl. Auch in den Tagen danach soll sich das Wetter nur leicht erholen – mit 12 bis 16 Grad bleibt es eher wechselhaft und für Mitte Mai ziemlich frisch.
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