Auszeit im Grünen

„Toskana des Nordens“: Region in NRW bietet 17 Premium-Wanderwege

Auf „Premiumwegen“ können Wanderer in einer NRW-Region die Natur erkunden. Geocaching und Museen bieten Abwechslung auf 17 verschiedenen Routen.

Wer einen abwechslungsreichen Tag in der Natur verbringen möchte, findet im Teutoburger Wald mit den „Teutoschleifen“ einige der schönsten Wanderwege in Nordrhein-Westfalen. Auf insgesamt 17 verschiedenen Touren können Abenteuerlustige die Region erkunden. Genaugenommen sind es sieben längere Wanderungen, einige kürzere Routen – die „Teutoschleifchen“ – und ein Stadtwanderweg. Aufgrund der Qualität hat das Deutsche Wanderinstitut alle Teutoschleifen als Premiumwege ausgezeichnet, wie es auf der Homepage premiumwanderwelten.de heißt. Die Wege erfüllen demnach die höchsten Anforderungen der Institution.

Der höchste Punkt der Dörenther Klippen bietet einen weiten Blick über das Münsterland.

Jede der einzelnen Schleifen zeigt sich dabei laut teutoschleifen.de mit individuellen Höhepunkten. Diese Vielfalt habe der Region unter Wandersleuten den liebevollen Beinamen „Toskana des Nordens“ eingebracht. Viele der Rundwege befinden sich am Hermannsweg – einem Weitwanderweg, der über 150 Kilometer lang ist. Zwischen Hörstel und Lienen können Weitwanderer von diesem einen Abstecher machen und weitere Strecken erkunden. Die verschiedenen Längen ermöglichen es, für alle Ansprüche genau die richtige Route zu finden.

Highlights auf allen Wegen: Die Teutoburger Schleifen

Ob beeindruckende Wasserwege, weite Panoramen oder stille Waldlandschaften – die Teutoschleifen zeigen laut Deutschem Wanderinstitut auf engem Raum, wie abwechslungsreich das Tecklenburger Land ist. Demnach kann zum Beispiel das „Nasse Dreieck“, ein Knotenpunkt der Binnenschifffahrt, entlang der Runde „Bevergerner Pättken“ betrachtet werden. Wer höher hinaus möchte, erklimmt auf dem Waldauenweg die Himmelsleiter mit ihren 256 Stufen und werde oben mit einer schönen Aussicht belohnt. Des Weiteren finden die Dörenther Klippen und der Dreikaiserstuhl mit felsigen Formationen und weiten Ausblicken Anklang bei vielen Naturfreunden.

Sehenswert sei ebenfalls die Teutoschleife „Heiliges Meer“, wie premiumwanderwelten.de auf der Homepage schreibt. Sie führt durch Wasserflächen, Moore, Wald- und Heidelandschaften. Auf der „Canyon Tour“ können Wanderer demnach einen Blick auf einen ehemaligen Steinbruch werfen. Dessen bei Sonnenschein glitzerndes Wasser erinnere in der steilen Umgebung gelegentlich an den namensgebenden „großen Bruder“ in den Vereinigten Staaten.

Bei dem Rundwanderweg durch den „Canyon Lengerich“, einen ehemaligen Kalksteinbruch, haben Wanderfreunde einen Ausblick auf eine mit Wasser gefüllte Schlucht.

Geschichtsträchtig zeigt sich die „Sloopsteener Seerunde“ mit dem größten Megalithgrab Westfalens, wie premiumwanderwelten.de schreibt. Rund um Tecklenburg führt die Stadtschleife – laut eigener Homepage der erste Stadtwanderweg Nordrhein-Westfalens – durch Fachwerkhäuser, enge Gassen, ein früheres Rittergut und alte Mühlen und bietet so eine stimmungsvolle Wanderkulisse.

Neben diesen Wanderwegen gibt es in der Nähe der vielen Wege laut teutoschleifen.de auch andere Angebote. Entlang der Route liegen verschiedene Museen am Wegesrand, Freizeitmöglichkeiten wie Minigolf und mehrere Stellen, um sich in den Seen der Region zu erfrischen. Wer auf Entdeckungstour gehen möchte, kann sich mit Karte und GPS ausrüsten und beim Geocaching auf Schatzsuche gehen.

In unmittelbarer Nähe verlaufen Teile des Eggewegs – ein weiterer Fernwanderweg, der Nord- und Mittelwestdeutschland verbindet.

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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