Kommunalwahl in NRW

Oberbürgermeister-Wahl in Köln 2025: Entscheidung ums Rathaus fällt in Stichwahl

In Köln traten zur Kommunalwahl 13 Kandidaten und Kandidatinnen für das Amt des neuen Oberbürgermeisters an. Es geht in die Stichwahl. Alle Ergebnisse.

Update vom 14. September, 23.02 Uhr: In Köln hat Grünen-Kandidatin Berican Aymaz den ersten Wahlgang für das Oberbürgermeisteramt für sich entschieden. Allerdings holte sie lediglich 28,1 Prozent der Stimmen und muss somit mit SPD-Kontrahent (21,3 Prozent) in die Stichwahl.

Update vom 14. September, 21.14 Uhr: Bei der Oberbürgermeister-Wahl sind fast alle Wahllokale ausgezählt. Es fehlen nur noch 24 der insgesamt 1006 Wahllokale. Beim Rennen ums Rathaus zeichnet sich eine Stichwahl zwischen Berivan Aymaz (Grüne; 27,97 Prozent) und Torsten Burmester von der SPD (21,4 Prozent) ab. Im Gespräch mit Ippen.Media lobt SPD-Kandidat Burmester die hohe Wahlbeteiligung. Diese sei die höchste seit 1994. „Das zeigt, dass die Menschen verstanden, dass bei dieser Wahl die Weichen für die Zukunft unserer Stadt gestellt werden.“

Außerdem zeigt sich Burmester bezüglich einer Stichwahl optimistisch: „Ich gehe in die Stichwahl am 28. September mit enormem Rückenwind. Ich habe auf die richtigen Themen gesetzt: Mieterschutz und bezahlbare Wohnungen; Sicherheit und Sauberkeit; sozialer Zusammenhalt. Es ist deutlich geworden, dass ich in Köln Politik für und mit den Menschen machen werde.“

Update vom 14. September, 19.43 Uhr: Bei der Oberbürgermeister-Wahl in Köln sind mit 572 von 1006 mehr als die Hälfte aller Wahllokale ausgezählt. Im Moment deutet sich an, dass es zu einer Stichwahl kommen könnte. Aktuell führt Grünen-Kandidatin Berivan Aymaz mit 27,16 Prozent vor Torsten Burmester von der SPD (21,91 Prozent) und Markus Greitemann von der CDU (18,29 Prozent). Auf dem vierten Platz folgt Matthias Büschges (AfD) mit 10,64 Prozent.

Update vom 14. September, 18.25 Uhr: Die Wahllokale sind seit 18 Uhr geschlossen – die Stimmen werden nun ausgezählt. Nach einer Prognose von Infratest dimap im Auftrag des WDR erreichen die Christdemokraten in NRW 34 Prozent und damit ein ähnliches Ergebnis wie bei der Kommunalwahl 2020, als sie auf 34,3 Prozent kamen. Die AfD verzeichnet demnach einen enormen Zuwachs und verdreifacht ihren Stimmenanteil auf 16,5 Prozent. Die SPD behauptet mit 22,5 Prozent den zweiten Platz, muss aber weitere leichte Verluste hinnehmen.

[Erstmeldung] Köln – Köln bekommt einen neuen Oberbürgermeister oder eine neue Oberbürgermeisterin. In Nordrhein-Westfalens bevölkerungsreichster Stadt werden die Wahlberechtigten bei der Kommunalwahl in NRW am Sonntag, 14. September, zwischen 13 Kandidatinnen und Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt wählen. Die amtierende Oberbürgermeisterin Henriette Reker (SPD) tritt nicht noch einmal an.

In Köln stehen 13 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl des neuen Oberbürgermeisters.

Die Kandidatinnen und Kandidaten sind:

  • Dr. Mark Oliver Benecke (Die Partei)
  • Berivan Aymaz (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Torsten Burmester (SPD)
  • Matthias Torben Büschges (AfD)
  • Roberto Campione (KSG)
  • Inga Feuser (Gut & Klima Freunde)
  • Markus Heinrich Maria Greitemann (CDU)
  • Volker Görzel (FDP)
  • Ali Güçlü (Zoon Politikon n. Aristoteles, Einzelbewerber)
  • Heike Flora Herden (PdF)
  • Heiner Kockerbeck (Die Linke)
  • Hans Wilhelm Mörtter (Einzelbewerber)
  • Lars Daniel Wolfram (Volt)

Neun Bezirksvertretungen werden in Köln gewählt

Um am Sonntag gewählt zu werden, muss eine Kandidatin oder ein Kandidat mindestens 50 Prozent der Stimmen bekommen. Sollte das nicht der Fall sein, gibt es, wie überall in NRW am 28. September, also zwei Wochen später, eine Oberbürgermeister-Stichwahl. Das Rennen ist in Köln noch komplett offen. Eine Forsa-Umfrage sieht SPD-Mann Torsten Burmester vorn mit 15 Prozent, gefolgt von Grünen-Kandidatin Berivan Aymaz mit 13 Prozent und CDU-Bewerber Markus Greitemann mit 11 Prozent.

In Köln werden neben dem Bürgermeisteramt der Stadtrat, neun Bezirksvertretungen und der Integrationsrat gewählt. Die neun Bezirke sind: Chorweiler, Ehrenfeld, Innenstadt, Kalk, Lindenthal, Mülheim, Nippes, Porz und Rodenkirchen. Vier Stimmzettel stehen dafür zur Verfügung.

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817.622 Menschen sind in Köln berechtigt, bei der Kommunalwahl ihre Stimme abzugeben. Das bedeutet 90 Mitglieder im Stadtrat, die in 45 Wahlbezirken per Direktkandidatinnen und Direktkandidaten von Parteien oder Wählergruppen gewählt werden dürfen.

Die Wahlbüros haben bis 18 Uhr am Sonntag geöffnet. Mit der Prognose der Wahlergebnisse ist sofort im Anschluss zu rechnen, die ersten Hochrechnungen nach der Wahl trudeln dann nach und nach ein. Gerade für den Stadtrat und die Bezirksvertretungen kann es allerdings sein, dass die vollständige Auszählung erst am Montag, 15. September, abgeschlossen sein wird.

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