Blick auf Baustelle
Das erste Karls Erlebnis-Dorf in NRW: Diese Attraktion sind schon zu erkennen
Rund 20 Tage vor der Eröffnung sind schon viele Attraktionen in Karls Erlebnis-Dorf zu erkennen. Einige Orte auf der Baustelle in Oberhausen wirken schon fast fertig, andere noch gar nicht.
Die Skyline der neuen Mitte in Oberhausen hat sich im Juni 2026 gewandelt: Über einigen Baumwipfeln ragt eine gewaltige Kebab-Tasche hervor. Mitten im aus Plastik gefertigten Gemüse ist eine Erdbeere prominent positioniert. Es ist die Spitze des Fahrgeschäfts Erdbeer-Döner, das zu einem großen Teil seit Mitte Juni auf der Baustelle von Karls Erlebnis-Dorf steht. Es ragt wie ein Leuchtturm nach oben und signalisiert allen Besuchern der Promenade und des Centro Oberhausen, dass der Freizeitpark mit Erdbeer-Thematik und skurrilen Ideen schon bald an den Start geht.
Termin der Eröffnung des ersten Karls Erlebnis-Dorf in NRW ist der 15. Juli 2026 um 11 Uhr. Dann wird es eine große Zeremonie geben, bei der Karls-Chef Robert Dahl das Band durchschneiden und somit das Kapitel „Karls im Ruhrpott“ starten wird. Rund 20 Tage vor dem Eröffnungstag lässt sich auf der Baustelle gut erkennen, wie das neue Ausflugsziel später aussehen wird.
Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen: Schon einige Attraktionen zu erkennen
Im Mai waren schon erste Gebäude auf dem Gelände zu sehen. Auch das überraschend große Ausmaß des Freizeitparks wurde spürbar. Darüber hinaus waren aber noch keine Freizeitpark-Bauten zu erkennen. Nicht wenige Passanten, die an der Baustelle vorbeikamen, äußerten ihre Bedenken. Auch Bauleiter Maik Schlichting erzählte im Gespräch mit wa.de, dass er immer wieder Sätze wie „Das schaffen die niemals“ hört.
Ende Juni jedoch geht jedem Freizeitpark-Fan an vielen Ecken bereits das Herz auf. Die Erdbeer-Raupenbahn beispielsweise, eine kleine Achterbahn, ist bereits vollständig aufgebaut, lediglich die Kulisse steht noch nicht ganz. Und auch der eingangs erwähnte Erdbeer-Döner, ein Fahrgeschäft, in dem die Passagiere hoch in die Luft befördert werden und dort selbst Überschläge einleiten können, steht fast vollständig bereit. Die Schienen für die Bimmelbahn LPG Rote Rübe erstrecken sich schon über das ganze Gelände, auch wenn immer wieder noch Streckenabschnitte fehlen. Und auf einem kleinen Hügel wirkt es fast so, als ob diese Stelle schon komplett fertig ist.
Diese Attraktionen stehen schon bei Karls Erlebnis-Dorf – doch von einigen fehlt noch jede Spur
Genau diesen kleinen Ort erwähnt Karls-Chef Robert Dahl auch im Gespräch mit wa.de auf die Frage, welche Ecke sich denn in seinen Augen schon so richtig nach Karls anfühlen würde. Hier stehen bereits schattenspendende Bäume. Und für Kinder besonders cool: Eine riesige, verwinkelte Kugelbahn wirkt hier schon spielbereit, inklusive optischer Details. So lacht Erlebnis-Dorf-Maskottchen Karlchen an vielen Stellen des Kinderspielgeräts einem entgegen. Nicht weit entfernt steht auch zu großen Teilen schon das Gebäude für die Gastro „Raupi Nimmersatt“. Hier fand auch am 23. Juni ein Baustellen-Grillen mit ausgelosten Karls-Fans statt, zu dem Robert Dahl persönlich aufgerufen hatte.
Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen: Die Baustelle 27 Tage vor der Eröffnung




Doch der Karls-Chef sagt auch, dass es noch einige Orte auf dem rund 40.000 Quadratmeter großen Areal gibt, an denen noch viel zu tun ist. So liegen zwar die Teile des acht Meter hohen Klos des Pipi-Kaka-Lands auf der Baustelle bereit, aufgebaut worden sind sie jedoch noch nicht. Von dem NRW-exklusiven Themengebiet Curryversum sind mehrere große Gebäude in der Entstehung. Von dem Fahrgeschäft, auf dem die Besucher auf einer 480 Meter langen Strecke auf einer Currywurst reiten können, fehlt jedoch noch jede Spur. „Das wird tatsächlich als eine der letzten Attraktionen vor der Eröffnung aufgebaut“, erklärt Robert Dahl.
Und verrät dann noch eine Neuigkeit: Denn tatsächlich wird es sich nicht um eine, sondern um zwei Anlagen handeln. Die beiden Curryversum-Fahrstrecken werden spiegelverkehrt parallel zueinander verlaufen. Durch die Entscheidung für eine Doppelanlage könne die Kapazität deutlich erhöht werden, so Dahl. Was wiederum zu weniger langen Wartezeiten führt. Ebenfalls aus Kapazitätsgründen hat sich der Karls-Chef bei der kultigen Treggerbahn, die es an allen sieben anderen Karls-Standorten in Deutschland gibt, in NRW zum ersten Mal für ein Laufbandsystem beim Einstieg entschieden. Heißt: Die Traktoren bleiben für den Ein- und Ausstieg nicht stehen, sondern rollen auf einem Laufband langsam weiter.
Rubriklistenbild: © Daniel Schinzig
