Blick auf CDU und AfD
Kommunalwahl in NRW: Bundeskanzler Merz kündigt Konsequenzen aus Ergebnissen an
Einen Tag vor der Kommunalwahl in NRW zeigt sich Bundeskanzler Friedrich Merz zuversichtlich für seine Partei. Er kündigt an, aus dem Wahlergebnis Konsequenzen zu ziehen.
Düsseldorf - Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte einen Tag vor der Kommunalwahl in NRW das Henkel-Werk in Düsseldorf und kündigte eine genaue Analyse der Wahlergebnisse an. „Ich werde mir das morgen Abend und auch am Montag in aller Ruhe anschauen und dann [...] daraus Konsequenzen ziehen im Hinblick auf die Art, wie wir Wahlkämpfe führen; im Hinblick darauf, wie wir Themen behandeln; im Hinblick darauf, wie wir die Auseinandersetzung mit Wettbewerbern aufnehmen“, erklärte der CDU-Bundesvorsitzende.
Besonderes Augenmerk legt Merz auf das Abschneiden der AfD, mit der er nach eigenen Worten entschlossen ist, „sehr hart in der Sache um die richtigen Themen und den Kurs des Landes zu ringen“. Trotz eines möglichen Erstarkens der AfD bleibt der Sauerländer optimistisch für seine Partei. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir morgen in ganz Nordrhein-Westfalen für die CDU gute Wahlergebnisse erzielen werden“, betonte er während seines Besuchs, den er gemeinsam mit Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) und Henkel-Chef Carsten Knobel absolvierte.
Merz verweist der Kommunalwahl in NRW auf die Stärke seiner Partei
Die Zahlen der vergangenen Wahlen zeigen unterschiedliche Entwicklungen: Bei der letzten Kommunalwahl 2020 erreichte die CDU in NRW 34,3 Prozent, während die AfD auf 5,1 Prozent kam. Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 sank der CDU-Anteil auf 30,1 Prozent der Zweitstimmen, während die AfD auf 16,8 Prozent zulegte. Auch die SPD verzeichnete einen Rückgang von 24,3 Prozent (Kommunalwahl 2020) auf 20,0 Prozent (Bundestagswahl 2025).
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Merz verweist auf die traditionelle Stärke seiner Partei auf kommunaler Ebene. Die CDU sei seit Jahrzehnten die Kommunalpartei in ganz NRW. „Das wird nach meiner Einschätzung auch morgen so sein“, sagte er selbstbewusst. Gleichzeitig deutete der Kanzler an, dass sich hinter der CDU möglicherweise Verschiebungen in der Parteienlandschaft ergeben werden. (dpa)
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