Intervallfasten mit Mehrwert

Wer diese 20 Lebensmittel kennt, holt beim Intervallfasten deutlich mehr raus

Hartgekochtes ei
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Eier liefern hochwertiges Protein, das den Körper nach der Fastenphase gut mit Aminosäuren versorgt. Ihr vergleichsweise hoher Sättigungseffekt macht sie zu einer praktischen Wahl für das Essensfenster beim Intervallfasten.
Frischer Gurkensaft in einem Glas und Gurkenstücke in einer Schale auf der Tischplatte Gurke
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Gurken bestehen zu über 95 Prozent aus Wasser und sind damit eine der kalorienärmsten Gemüsesorten, liefern aber dennoch Vitamin K, Kalium und kleine Mengen an B-Vitaminen. Durch ihren hohen Wassergehalt können sie zur Flüssigkeitszufuhr beitragen – praktisch in Kombination mit nährstoffdichteren Zutaten.
Spinat.
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Spinat ist reich an Folat, Vitamin K, Magnesium und Eisen und dabei sehr kalorienarm. Als Grundlage für Salate oder warme Gerichte ist er eine unkomplizierte Wahl im Essensfenster des Intervallfastens.
Suesskartoffel, Suess-Kartoffel, Batate, Knollenwinde, Weisse Kartoffel (Ipomoea batatas), geschnitten sweet potato
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Süßkartoffeln liefern Ballaststoffe, Beta-Carotin sowie Kalium und haben einen moderaten glykämischen Index. Sie sind eine nährstoffdichte Kohlenhydratquelle, die das Essensfenster gut ergänzt.
Öl clever lagern: So bleibt Olivenöl & Co. länger frisch
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Olivenöl enthält vorwiegend einfach ungesättigte Fettsäuren und ist fester Bestandteil der Mittelmeerküche. Es ist ideal als gesunde Fettquelle im Essensfenster und kann Mahlzeiten aromatisch wie nährstofftechnisch bereichern.
brot,körnerbrot,vollkornbrot,brote,körnerbrote,vollkorn,vollkornbrote bread,grain bread,wholemeal bread,breads,grain
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Vollkornbrot enthält im Vergleich zu Weißbrot mehr Ballaststoffe und Mikronährstoffe wie B-Vitamine und Mineralstoffe. Es lässt Blutzucker und Insulinspiegel moderater ansteigen als viele Weißmehlprodukte. Clever kombiniert wird eine Scheibe Vollkornbrot zu einer unkomplizierten Mahlzeit bei Heißhunger.
Leuchtend grün statt grau-matschig: So sieht Brokkoli aus, wenn er richtig gedünstet wurde.
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Brokkoli liefert Ballaststoffe, Vitamin C, Folat und sekundäre Pflanzenstoffe bei sehr wenig Kalorien. So wird er zur perfekten Grundlage für eine nährstoffdichte Mahlzeit in der Essensphase.
Hausgemachter griechischer Joghurt.
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Griechischer Joghurt hat einen höheren Proteingehalt als herkömmlicher Joghurt und liefert gleichzeitig Kalzium sowie probiotische Kulturen. Im Essensfenster beim Intervallfasten kann er gut als Basis für eine sättigende Mahlzeit dienen.
Hüttenkäse in einer Schüssel, er kann beim Abnehmen helfen
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Hüttenkäse punktet mit einem noch höheren Proteinanteil trotz eines moderaten Fettgehalt und liefert Kalzium sowie B-Vitamine. Als schnelle Eiweißquelle lässt er sich unkompliziert in viele Mahlzeiten integrieren.
Ein Schüssel mit Quark.
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Magerer Quark ist eine gute Quelle für Kaseinprotein, das langsam verdaut wird und das Sättigungsgefühl über längere Zeit aufrechterhalten kann. Daneben liefert er Kalzium, Phosphor, Jod sowie B-Vitamine – bei vergleichsweise wenig Fett.
  • Nadja Spielvogel
    VonNadja Spielvogel
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Intervallfasten wird oft nur auf den optimalen Zeitpunkt reduziert. Doch auch die Lebensmittelauswahl entscheidet, wie gut das Konzept funktioniert.

Richtig essen beim Intervallfasten

Ob 16:8, 5:2 oder andere VariantenIntervallfasten hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der meistdiskutierten Ernährungskonzepte entwickelt. Beim 16:8-Modell wird 16 Stunden gefastet und innerhalb eines 8-Stunden-Fensters gegessen; beim 5:2-Prinzip wird an fünf Tagen normal gegessen und an zwei Tagen die Kalorienzufuhr stark reduziert. Dabei wird also nicht dauerhaft auf bestimmte Lebensmittel verzichtet, sondern nur zu bestimmten Zeiten gegessen.

Fastenphase und Stoffwechsel: Was im Körper passiert

Das Grundprinzip hinter Intervallfasten ist schnell erklärt: Der Körper benötigt nach einer Mahlzeit einige Stunden, um die aufgenommene Energie zu verarbeiten. Danach wechselt der Stoffwechsel vom Verwertungsmodus in einen Zustand, in dem der Organismus auf seine eigenen Reserven zurückgreift. Genau diesen Wechsel macht sich Intervallfasten zunutze.

Werden über mehrere Stunden keine Kalorien aufgenommen, sinkt der Insulinspiegel, und der Organismus beginnt, gespeicherte Energie zu nutzen: zunächst Glykogen aus der Leber, anschließend Fettreserven aus dem Gewebe. Wie sich das langfristig auf Gewicht oder Stoffwechselparameter auswirkt, ist jedoch noch Gegenstand laufender Untersuchungen. Für viele Menschen lässt sich diese Form der Ernährung gut in den Alltag integrieren – entweder zur Gewichtsreduzierung oder zur bewussteren Strukturierung der eigenen Essgewohnheiten.

Essensfenster klug nutzen: Nährstoffdichte als Schlüssel

Wer das Essensfenster bewusst gestaltet, kann das Konzept besser für sich nutzen. Dabei kommt es weniger auf strikte Verbote an als auf eine nährstoffdichte Auswahl. Lebensmittel mit viel Ballaststoffen, hochwertigem Protein und gesunden Fetten helfen dabei, den Blutzucker stabil zu halten und die Fastenphase leichter zu überbrücken. Die oben vorgestellten Lebensmittel zeigen eine solche Auswahl. Als Orientierung können sie dazu beitragen, die Essensphasen bewusster zu gestalten, ohne Druck und ohne starre Regeln.

Nachhaltige Alltagsküche gegen Food Waste: Wenn aus einem Topf mehrere Gerichte entstehen

Frisch zubereitete Salzkartoffeln, garniert mit Dill, in einer Schale serviert
Bratkartoffeln auf einem Holzbrett, umgeben von Salz, Pfefferkörnern und Tomaten.
knusprige Smash-Kartoffeln mit Joghurt-Gurken-Sauce
In München gibt es im deutschlandweiten Vergleich eine hohe Anzahl an Veggie-Restaurants (Symbolbild).
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Für wen eignet sich Intervallfasten?

Intervallfasten ist nicht für jeden geeignet. Bei Diabetes, Essstörungen oder in der Schwangerschaft sollte vorab ärztlicher Rat eingeholt werden. Auch wer regelmäßig Sport treibt, sollte Mahlzeiten entsprechend der körperlichen Belastung planen. Generell gilt: Ein Ernährungskonzept funktioniert dann am besten, wenn es sich dauerhaft in den Alltag integrieren lässt. Intervallfasten bietet dafür für viele Menschen einen flexiblen Rahmen – vorausgesetzt, die Essensphasen werden ausgewogen gestaltet.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Zoonar.com/Katsiaryna Hurava

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