Unwetter in Hamm

Sorgen im Klima-Camp Hamm: Droht den Campern der Unwetter-Gau?

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„Camp-Vater“ Jürgen Blümer hat das Wetter im Blick. Für Hamm gibt es für Freitagnachmittag eine Unwetterwarnung.

Für Freitagnachmittag sagen Wetter-Apps ein Unwetter in Hamm voraus. Viele der hunderten kleinen Zelte auf der Südfläche von Schacht Franz stehen leer.

Dem Hammer Klima-Camp droht möglicherweise Ungemach – von oben: Denn im Laufe des Nachmittags an diesem Freitag könnte es in Hamm ein Unwetter geben, wie verschiedene Apps vorhersagen. Camp-Sprecherin Viktoria Mandel gibt sich allerdings noch gelassen. Etwas sorgenvoller blickt da schon der hiesige „Camp-Vater“ Jürgen Blümer vom Klimabündnis Kreis Warendorf gen Himmel. Auf jeden Fall war das Wetter beim morgendlichen Plenum im Zirkuszelt ein Thema. Man werde die Situation im Auge behalten und die Camp-Besucher auf dem Laufenden halten, hieß es dort. Droht dem Camp sogar eine Evakuierung, wenn es zum Äußersten wie etwa beim Tornado vor vier Jahren in Lippstadt kommt? Die neuesten Entwicklungen rund um das Klima-Camp und die Stör-Aktionen in Hamm und Umgebung lesen Sie auch in unserem Live-Ticker.

In den vergangenen Tagen ist auf der Südfläche von Schacht Franz und einer weiteren Freifläche am Vereinsgelände des SVF Herringen eine kleine Zeltstadt mit hunderten kleinen und einigen großen Zelten entstanden. Letztere seien wetterfest und recht stabil, sagte Mandel, die nach eigenen Angaben schon einige Camps mitgemacht hat. Und auch dort habe es das eine ums andere Mal schlechtes Wetter gegeben. Abbrechen habe man ein Camp aber nicht müssen.

Sollten tatsächlich Gewitter mit Starkregen oder Hagel drohen, sollen die Camp-Teilnehmer via Megafon über das weitere Vorgehen informiert werden. Wie Blümer sagte, müssten in einem solchen Fall vorwiegend die kleinen Zelte gesichert werden. Das Problem aktuell: Viele sind verwaist, weil die Bewohner an verschiedenen Aktionen von Ende Gelände in Hamm und weiteren Ruhrgebietsstädten teilnehmen. Wie Blümer sagte, könne man derzeit gar nicht an die Zelte ran. Zudem wolle man die Privatsphäre der Teilnehmenden beachten. An eine Evakuierung sei derzeit aber nicht gedacht.

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