Verluste ohne Ende
Ukraine-Krieg: Kamikaze-Drohnen halten Putins Motorrad-Kolonne auf
Die russischen Truppen von Wladimir Putin können im Donbass bei Sewersk keinen Fortschritt erzielen. Ihre Motorräder werden dort durch Drohnen gestoppt.
Sewersk – Die Verluste für Russland bleiben gewaltig, weil das Moskau-Regime den Ukraine-Krieg trotz des gewaltigen Blutzolls für die eigene Bevölkerung und die der Ukraine immer weiterführt.
Verluste im Ukraine-Krieg: Russland hat wohl mehr als 3600 Kampfpanzer verloren
Laut eines aktuellen Geheimdienstberichtes des britischen Verteidigungsministeriums aus London, der am Dienstag (17. Dezember) publik wurde, haben die russischen Streitkräfte in Wladimir Putins Angriffskrieg mittlerweile über 3600 Kampfpanzer sowie rund 8000 gepanzerte Fahrzeuge eingebüßt.
Der Kreml sei deshalb auf „veraltete und schlecht gewartete Ausrüstung aus der Sowjetzeit aus strategischen Lagern angewiesen“, heißt es in einem Posting des Ministeriums aus Großbritannien auf dem Kurznachrichtendienst X. London lässt die Gefechte zwischen der russischen Grenzregion Kursk, der ukrainischen Oblast Charkiw und dem Donbass genau beobachten. Just hier im östlichen Donbass soll sich das nächste militärische Debakel für Putins Verbände zugetragen haben. Diesmal waren angeblich auch etliche Motorräder unter Moskaus Verlusten.
Verluste für Wladimir Putin: Ukrainer stoppen im Donbass russische Motorräder und Buggys
Wie das dem Generalstab in Kiew nahestehende ukrainische Online-Portal Defense Express (DE) schreibt, setzten die Russen in den vergangenen Tagen an diesem Frontabschnitt bei einer wahren Angriffswelle angeblich 30 gepanzerte Fahrzeuge und weiteres militärisches Material ein. Demnach wurden Putins russische Invasionstruppen aber ein weiteres Mal auf offenem Feld und ohne Deckung durch ukrainische Kamikaze-Drohnen sowie durch Artilleriebeschuss gestoppt. Dabei sollen die russischen Truppen einzig in diesem Gebiet drei Schützenpanzer, in denen sich Infanterie befand, 13 Motorräder sowie vier Militär-Buggys verloren haben.
Besagte Buggys kommen seit Wochen auffällig vermehrt zum Einsatz. Wohl wegen der schwierigen Bodenverhältnisse im widrigen Winter, der in der Ukraine von der für diese Jahreszeit üblichen Schlammperiode begleitet wird. Wie DE weiter schreibt, konnte die 10. Gebirgsjägerbrigade mit dem Namen „Edelweiss“ einen massiven Angriff russischer Streitkräfte im Sektor Sewersk abwehren. „Der Feind“ habe demnach ab dem 14. Dezember „acht separate Angriffe auf die Stellungen ukrainischer Verteidiger“ in der Region gestartet. Die Brigade teilte auf ihrem Telegram-Kanal ein Video, das die Abwehr besagter Attacken dokumentieren soll.
Verluste der russischen Armee: Ukraine wehrt sich bei Sewersk im Donbass heftig
DE zeigt das Video in seinem Bericht. In diesem Artikel wird aus Pietätsgründen darauf verzichtet. Sie zeigen offenkundig die nächsten Verluste unter den Soldaten aus Russland, die etwa von herabfallenden Granaten getroffen werden. Auf den Bildausschnitten sind auch fahrende und abgestellte Motorräder zu sehen, die die Ukrainer später mutmaßlich mit ihren Kamikaze-Drohnen aufgehalten haben. In den fahrenden Beispielen samt den russischen Soldaten, die sie bedienten.
Bei den „Wellen an Angriffen“ hätten die Russen den Informationen zufolge neben 30 Panzerfahrzeugen geschätzt über 70 Motorräder und Buggys eingesetzt. Sinn und Zweck der letztgenannten Fahrzeuge sind wohl, dass die russischen Truppen hoffen, so möglicherweise den Kamikaze-Drohnen in puncto Geschwindigkeit und Wendigkeit entkommen zu können. Was im abgebildeten Beispiel offensichtlich misslang. Dem DE-Bericht nach waren geschätzt 300 russische Soldaten an den Angriffen beteiligt. Sie mussten einmal mehr ohne Deckung durch die eigene Artillerie über die weiten Ebenen des Donbass fahren, womit sie für die Verteidiger – bildlich gesprochen – förmlich auf dem Präsentierteller lagen.
Ukraine-Krieg: Die Ursprünge des Konflikts mit Russland




Verluste gegen Russland: Ukraine trauert um zehntausende gefallene Soldaten
Während die Russen in der südlichen Region Saporischschja zudem einen ganzen Treibstoff-Zug verloren haben, sind auch die Verluste der Ukraine kurz vor und rund um Weihnachten hoch. Weil der Krieg schlicht keine Verschnaufpause kennt. Unter den getöteten ukrainischen Soldaten ist jetzt auch Schauspieler Yakiv Tkachenko, der in seiner Heimat sehr bekannt war. Seine Landsleute trauern um ihn und um weitere 57.000 gefallene ukrainische Soldaten, die einem Bericht der New York Times (NYT) zufolge laut US-Schätzungen in den blutigen Gefechten mit Putins Invasionsarmee getötet wurden. (pm)
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