News im Ticker
Ukraine-Krieg aktuell: Kiews Truppen starten neue Drohnen-Attacke auf Moskau
Aktuelle News zum Ukraine-Krieg: Die Airline El Al landet nicht mehr in Russland. Kiew setzt die Drohnenangriffe auf Moskau fort. Der Ticker.
Update, 07:51 Uhr: Russland kassiert weiterhin hohe Verluste im Ukraine-Krieg: Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs binnen 24 Stunden weitere 1.310 Soldaten verloren. Damit belaufen sich die russischen Gesamtverluste seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 auf schätzungsweise rund 1.398.370 Militärangehörige. Neben den Personalverlusten meldete der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte für den vergangenen Tag auch den Verlust von 68 Artilleriesystemen auf russischer Seite. Insgesamt zählt Kiew seit Kriegsbeginn nun 44.799 zerstörte oder erbeutete russische Artilleriesysteme sowie den Abschuss von 373.660 Kampfdrohnen.
Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj genehmigt Geheimoperationen für Angriffe auf Russland
Update, 05:56 Uhr: Mit einer neuen Geheimdienstoffensive will Kiew Moskau an den Verhandlungstisch zwingen. Im Ukraine-Krieg setzt Präsident Wolodymyr Selenskyj auf eine ungewöhnliche Strategie: Statt allein militärischen Druck auszuüben, ordnete er eine 40-tägige verdeckte Operation seines Sicherheitsdienstes an. Ziel sei es, Russland „dazu zu bewegen, den Krieg zu beenden“, schrieb Selenskyj auf „X“. Der Schritt fällt in eine Phase, in der ukrainische Angriffe auf die russische Wirtschaft – darunter Öl- und Gasanlagen – zu Spritmangel in weiten Teilen Russlands geführt haben. Dennoch bleibt der Frontverlauf seit Monaten weitgehend eingefroren, und alle bisherigen Waffenstillstandsinitiativen scheiterten am Widerstand des Kremls.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 06:30 Uhr: Die Ukraine hat im Krieg gegen Russlands Angriffskrieg in der Nacht zum Freitag erneut Dutzende Drohnen auf Moskau abgefeuert. Bürgermeister Sergej Sobjanin zufolge wurden bis 5:45 Uhr Ortszeit mindestens 39 Flugobjekte abgefangen, wie der Kyiv Independent berichtet. Ob Ziele getroffen wurden, war zunächst unklar. Der Angriff folgt auf den bislang größten ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Hauptstadt vor einer Woche, bei dem die Moskauer Ölraffinerie schwer beschädigt wurde.
Ukraine-Krieg aktuell: Russland startet Raketen-Offensive auf Kiew
Update, 22:57 Uhr: In Kiew sind am Donnerstagabend während eines Luftalarms mehrere Explosionen zu hören gewesen. Das berichteten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatten die ukrainische Luftwaffe und die Stadtverwaltung vor russischen ballistischen Raketen gewarnt, die in Richtung der Hauptstadt abgefeuert worden seien.
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte im Onlinedienst Telegram, die Luftabwehr sei im Einsatz. Er rief die Einwohner auf, Schutzräume aufzusuchen. In einer weiteren Mitteilung erklärte Klitschko, im Bezirk Darnyzja seien Raketentrümmer auf einer Freifläche niedergegangen. Rettungskräfte seien auf dem Weg zu dem Ort. Der Bezirk Darnyzja liegt im Südosten Kiews am linken Ufer des Dnipro. Es handelt sich um ein dicht besiedeltes Wohngebiet. Zuvor hatte der Leiter der Militärverwaltung der Hauptstadt, Tymur Tkatschenko, erklärt, Russland habe „ballistische Raketen“ auf Kiew abgefeuert.
Militärparade am Tag des Sieges: Putins Verluste werden in Moskau deutlich




Ukraine-Krieg aktuell: Moskau wartet auf Dialog mit den USA
Update, 17:02 Uhr: Rund eine Woche nach dem G7-Gipfel wartet Moskau nach Worten von Kremlsprecher Dmitri Peskow auf eine Fortsetzung des Dialogs mit den USA. Man schätze die Bemühungen der amerikanischen Verhandler im Ukraine-Krieg, sagte er der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Aber es sei unmöglich, solche Anstrengungen zu unternehmen, während man auf einer der Seiten in den Krieg verwickelt sei, sagte er. Moskau wisse, dass das US-Verhandlungsteam das gut verstehe.
Nach dem beim G7-Gipfel vollzogenen Schulterschluss zwischen Europa und den USA zeigte sich Russland erbost. Die USA könnten demnach kein neutraler Vermittler sein, hieß es kurz nach Treffen im französischen Évian.
Ukraine-Krieg aktuell: Offenbar mehrere Tote nach ukrainischen Drohnenangriffen
Update, 16:28 Uhr: Durch ukrainische Drohnenangriffe sind russischen Behörden zufolge fünf Menschen in Russland sowie auf der von Moskau annektierten Halbinsel Krim getötet worden. Auf der Krim wurden nach Angaben des dortigen, von Moskau eingesetzten Gouverneurs Sergej Aksjonow in der Nacht zum Donnerstag zwei Menschen getötet, darunter ein Kind. Zwei weitere Menschen wurden demnach verletzt. Zwei weitere Menschen nach Angaben der lokalen Behörden zudem in der Grenzregion Brjansk in Russland bei ukrainischen Drohnenangriffen getötet. Ein Mensch kam laut den dortigen Behörden in der russischen Region Belgorod ums Leben.
Ukraine-Krieg aktuell: Merz stellt sich auf Wiederaufbaukonferenz hinter Kiew
Update, 15:44 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Ukraine bei der Wiederaufbaukonferenz die anhaltende Unterstützung Europas zugesichert. Im polnischen Danzig sagte Merz am Donnerstag, als Europäer „stehen wir Seite an Seite mit der Ukraine“, um die Freiheit auf dem Kontinent zu verteidigen. Er verwies auf die erzielten Fortschritte in den Bereichen Sicherheit, Investitionen und Reformen sowie für die Menschen. Von Russland forderte der Kanzler, Verhandlungen aufzunehmen.
Merz erinnerte an die russischen Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur im vergangenen, außerordentlich kalten Winter. „Wir müssen jetzt anfangen, die Ukraine für den nächsten Winter vorzubereiten“, mahnte er. Im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens in Danzig stehen die weitere internationale Unterstützung der Ukraine in ihrem Verteidigungskampf gegen Russland und die Mobilisierung von privaten Investitionen für den Wiederaufbau der Ukraine.
Ukraine-Krieg aktuell: Belarus wirft dem Westen Kriegsausweitung vor
Update, 14:03 Uhr: Belarus sieht sich laut Verteidigungsminister Wiktor Chrenin gezielt unter Druck gesetzt, in den Ukraine-Krieg hineingezogen zu werden. Einen konkreten Verantwortlichen für die mutmaßlichen Versuche nannte der Minister dabei nicht.
In einer vom belarussischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Mitteilung warnte Chrenin laut Reuters vor einer Eskalation des Konflikts: „Derzeit werden Anstrengungen unternommen, den vom Westen in der Ukraine ausgelösten bewaffneten Konflikt zu verlängern und sogar auszuweiten.“ Zugleich erklärte er: „Wir sind uns heute sehr wohl bewusst, dass ein unverhohlener Versuch unternommen wird, Belarus in den Krieg hineinzuziehen.“
Ukraine-Krieg aktuell: Airline setzt wegen Zwischenfällen Moskau-Flüge aus
Update, 12:31 Uhr: Wegen des Ukraine-Kriegs streicht El Al vorübergehend alle Verbindungen zwischen Tel Aviv und Moskau. Die israelische Airline begründet die Entscheidung laut Reuters mit Zwischenfällen im Flugverkehr in der betroffenen Region.
Ukraine-Krieg aktuell: Drohnenangriff auf russische Industriestadt Ufa
Update, 11:16 Uhr: Trümmerteile eines abgewehrten Drohnenangriffs sind in ein Industriegebiet der russischen Stadt Ufa gefallen – tief in Russland, rund 1400 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt. Wie Reuters berichtet, versicherte Baschkortostans Gouverneur Radij Chabirow, dass niemand verletzt wurde und alle drei großen Ölraffinerien der Stadt ihren Betrieb ungestört fortsetzten.
Update, 9:44 Uhr: Drohnen haben in der Nacht auf den 25. Juni erneut ein Öllager in der russischen Staniza Poltawskaja im Krasnodar-Gebiet angegriffen – es ist bereits der dritte Angriff auf die Anlage seit Anfang Juni. Laut dem Operativen Stab des Krasnodar-Gebiets brach auf dem Gelände des Öllagers nach dem Absturz von Drohnentrümmern ein Feuer aus.
Dem ukrainischen Monitoring-Kanal Exilenova+ zufolge standen nach dem Angriff drei Tanks in Flammen. Wie die Ukrajinska Prawda berichtet, versorgt das Öllager die Regionen Krasnodar und Adygeja mit Treibstoff – der Tanklagerpark umfasst 28 Behälter. Verletzte soll es nach offiziellen Angaben nicht gegeben haben.
Update, 8:00 Uhr: Kiew hat neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 1270 Soldaten verloren. Insgesamt sind demnach bereits mehr als 1,39 Millionen russische Soldaten im Kampf getötet oder schwer verwundet worden. Zudem gibt die Ukraine an, in den vergangenen 24 Stunden 67 Artilleriesysteme und fast 2000 Drohnen zerstört zu haben. Nachfolgend ein Überblick der von Kiew genannten Zahlen zu den russischen Gesamtverlusten im Ukraine-Krieg. Die Daten lassen sich unabhängig nicht überprüfen.
- Soldaten: 1.397.060 (+1270 zum Vortag)
- Panzer: 12.057 (+1)
- Artilleriesysteme: 44.731 (+67)
- Mehrfach-Raketenwerfer: 1893 (+4)
- Luftabwehrsysteme: 1443 (+3)
- Drohnen: 371.882 (+1994)
Ukraine-Krieg aktuell: Öllager in Region Krasnodar brennt nach Drohnenangriff
Update, 7:00 Uhr: In der südrussischen Region Krasnodar brennt einem Agenturbericht zufolge das Öllager Poltawskaja. Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf örtliche Behörden meldete, wurde das Feuer offenbar durch herabstürzende Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne ausgelöst.
Update, 25. Juni, 5:50 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Präventivschläge gegen russische Einrichtungen angekündigt. Er habe die Geheimdienste und das Militär angewiesen, präventiv gegen Anlagen vorzugehen, die Russland für den Krieg nutze, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Unterdessen fällt die Moskauer Ölraffinerie Insidern zufolge nach schweren Schäden durch ukrainische Drohnenangriffe für mindestens sechs Monate aus. Die russische Produktion von Erdölprodukten sank offiziellen Daten zufolge im Mai im Jahresvergleich um 13,5 Prozent.
Update, 20:17 Uhr: Russland hat offenbar erneut Energieinfrastruktur der Ukraine angegriffen. Nach Angaben von Naftogaz-Chef Serhii Korezkyj trafen russische Drohnen und Raketen mehrere Tankstellen und Produktionsanlagen des staatlichen Öl‑ und Gaskonzerns in den Regionen Saporischschja, Mykolajiw, Dnipropetrowsk und Poltawa. Dies berichtet die Ukrainska Pravda. An einer der Tankstellen wurde eine Mitarbeiterin nach einem Shahed‑Drohnenangriff schwer verletzt. Die betroffenen Stationen mussten den Betrieb vorübergehend einstellen.
Belarus stellt Technik-Hilfe für Russland nach Ukraine-Ultimatum ein
Update, 19:26 Uhr: Belarus hat laut Präsident Wolodymyr Selenskyj die Kommunikationsgeräte abgeschaltet, die russische Angriffe auf die Ukraine unterstützten. Die Systeme sollen Signale zur Steuerung von Drohnen und Raketenüberfällen von belarussischem Territorium aus übermittelt haben. Selenskyj erklärte laut Kyiv Independent, Kiew habe vergangene Woche ultimativ gefordert, die betreffenden Anlagen binnen sieben Tagen zu entfernen – andernfalls werde die Ukraine reagieren. Nach Angaben des Präsidenten sei das Ultimatum erfolgreich gewesen, Minsk habe die betreffende Ausrüstung inzwischen außer Betrieb gesetzt und entsprechende Aktivitäten gestoppt. „Ob es abgebaut wurde oder nicht, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht“, fügte er hinzu.
Ukraine-Krieg aktuell: Heftige Angriffe auf besetzte Krim
Update, 16:33 Uhr: Die Ukraine hat erneut heftige Angriffe auf die von Russland annektierte Krim geflogen. In Sewastopol, der größten Stadt der Schwarzmeer-Halbinsel, fiel infolge der Attacken der Strom aus. Laut dem ukrainischen Geheimdienst SBU richteten sich die Angriffe gegen Luftabwehrsysteme und Militärflugplätze. Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf mehrere russische Regionen wurden nach Behördenangaben vom Mittwoch zudem drei Menschen getötet.
Der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, erklärte am Mittwoch, die rund 550.000 Einwohner zählende Stadt sei nach Angriffen ohne Strom. Sewastopol ist der Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte. „Der Feind schlägt erneut hinterhältig zu und versucht, ein normales Leben unmöglich zu machen und Panik zu schüren“, schrieb Raswoschajew in Online-Netzwerken.
Ukraine-Krieg aktuell: Moskauer Ölraffinerie nach Angriffen lange außer Betrieb
Update, 14:41 Uhr: Die wichtigste Ölraffinerie der Moskauer Region fällt nach ukrainischen Drohnenangriffen voraussichtlich bis Jahresende aus, wie Reuters berichtet. Die Anlage am südlichen Stadtrand der Hauptstadt sei schwer beschädigt worden, sagten zwei Insider der Nachrichtenagentur. „Die Reparatur wird mindestens ein halbes Jahr dauern“, erklärte eine der mit den Vorgängen vertrauten Personen. Betreiber Gazprom Neft äußerte sich zunächst nicht. Die Anlage war in den vergangenen Wochen zweimal getroffen worden und musste den Betrieb einstellen. Der Ausfall erschwert es Russland, dem bestehenden Spritmangel im Land entgegenzuwirken.
Die Ukraine hat ihre Drohnenangriffe auf russische Energieinfrastruktur zuletzt ausgeweitet. Russland greift seinerseits Energie- und Rüstungsziele in der Ukraine mit Drohnen und Raketen an. Die ukrainischen Treffer haben einen erheblichen Teil der russischen Raffineriekapazitäten lahmgelegt und führen in vielen Regionen zu Engpässen, steigenden Preisen und langen Schlangen an Tankstellen. Die Moskauer Raffinerie produzierte 2024 laut aktuellen Daten knapp drei Millionen Tonnen Benzin und 3,2 Millionen Tonnen Diesel.
Ukraine-Krieg aktuell: Drohnenangriff nimmt Krim ins Visier
Update vom 24. Juni, 6:09 Uhr: Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Energieinfrastruktur ist in Sewastopol auf der Krim der Strom ausgefallen. Der von Russland eingesetzte Gouverneur Michail Raswoschajew teilte laut Reuters mit, dass zuvor neun Drohnen über der Stadt abgeschossen worden seien. Im Ukraine-Krieg meldeten örtliche Behörden zudem, dass beim russischen Beschuss der ostukrainischen Stadt Balaklija eine Person ums Leben gekommen sei. Die Angaben sind bislang nicht unabhängig überprüfbar.
Ukraine-Krieg aktuell: Russland greift Selenskyjs Heimatstadt an
Erstmeldung: Bei einem russischen Raketenangriff sind in der zentralukrainischen Stadt Krywyj Rih nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet und rund 20 weitere verletzt worden. Beim Beschuss einer „zivilen Industrieanlage sind leider drei Menschen getötet worden“, teilte der Chef der Militärverwaltung der Stadt, Oleksandr Wilkul, am Dienstag auf Telegram mit. Krywyj Rih ist die Heimatstadt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und liegt etwa 80 Kilometer hinter der Front. Der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Oleksandr Hanscha, erklärte, dass die Industrieanlage durch den Raketenbeschuss beschädigt worden sei. Ihm zufolge gab es mindestens 23 Verletzte.
Rubriklistenbild: © dpa/Ukrainian 93rd Mechanized brigade | Iryna Rybakova
