Tausende Soldaten
Attacke gegen Maduro? Satellitenbilder zeigen US-Kriegsschiffe auf Angriffsdistanz vor Venezuela
Die USA haben eine große karibische Taskforce in der Nähe von Venezuela eingesetzt, darunter die USS Iwo Jima und sechs Zerstörer.
Caracas – Die Vereinigten Staaten haben ihre Marinepräsenz in der Karibik verstärkt. Satellitenbilder bestätigen den Einsatz der USS Iwo Jima und der USS Gravely, die nun in Angriffsreichweite von Venezuela stationiert sind. Der Aufbau folgt auf jüngste US-Luftschläge gegen von Kartellen gesteuerte Schiffe, die angeblich mit Caracas in Verbindung stehen. Es ist ein deutliches Signal für Washingtons Bereitschaft, das Vorgehen gegen das, was es als „staatlich geförderte Drogennetzwerke“ bezeichnet, zu intensivieren.
Bereiten sich die USA auf einen Angriff gegen Venezuela vor? Satellitenbilder liefern neue Infos
Die Positionierung der Iwo Jima Amphibious Ready Group sowie des Lenkwaffenzerstörers Gravely bedeutet eine dramatische Eskalation in der Region und unterstreicht die zunehmende Einsatzbereitschaft des Pentagon für einen möglichen Militäreinsatz.
Präsident Donald Trump erklärte, die Operation solle Drogenschmuggel in Lateinamerika zerschlagen, doch das Ausmaß und die Raffinesse des amerikanischen Einsatzes befeuern Spekulationen, dass Washington sich auf begrenzte Angriffe oder umfassendere Strafmaßnahmen in der Nähe der venezolanischen Gewässer vorbereitet.
Caracas hat den militärischen Aufmarsch inzwischen als direkte „Provokation“ gebrandmarkt und wirft den USA vor, Sabotagepläne gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zu schmieden. Aufnahmen von Sentinel-2-Satelliten zeigen, wie die USS Iwo Jima und ihr Arleigh-Burke-Zerstörer-Eskorte nach Westen fahren, nachdem sie in den vergangenen Tagen vor der Küste von Grenada gesichtet wurden.
Die Kriegsschiffe befinden sich nun etwa 200 Kilometer von der venezolanischen Insel La Orchila entfernt, einem der wichtigsten Luftwaffenstützpunkte und Radarstandorte des Landes. Ihre Annäherung bringt sie in direkte operative Reichweite für amphibische oder Präzisionsangriffe und erhöht den Druck auf Caracas, während die regionalen Spannungen weiter steigen.
Der umstrittene Besuch der USS Gravely: Gemeinsame Übungen mit Trinidad und Tobago
Die USS Gravely besuchte kürzlich für vier Tage Trinidad und Tobago, bevor das Schiff am Donnerstag auslief. Während des Aufenthalts führten US-Marines gemeinsame Übungen mit lokalen Verteidigungseinheiten durch, was die Kluft zwischen Washington und Caracas weiter vertiefte. Venezuela bezeichnete die Anwesenheit des Zerstörers als „einen Akt der Aggression“, während US-Beamte darauf beharrten, der Besuch sei Teil der regionalen Zusammenarbeit bei der Drogenbekämpfung gewesen.
Kernstück dieser Operation ist die USS Iwo Jima, an Bord befinden sich über 1.600 Marines der 22nd Marine Expeditionary Unit (SOC). Unterstützt von den amphibischen Transportschiffen USS San Antonio und USS Fort Lauderdale verfügt die Gruppe über fortschrittliche Luftunterstützung, darunter AV-8B Harrier (Bodenangriffsflugzeug), AH-1Z Viper (Kampfhubschrauber) und MV-22 Osprey (multifunktionales Kipprotor-Transportflugzeug). Diese Mittel ermöglichen amphibische Landungen, Präzisionsangriffe und schnelle Reaktionsmaßnahmen in der Karibik.
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Spanunngen zwischen den USA und Venezuela: Starke amerikanische Präsenz in der Karibik
Das US-Militär hat inzwischen über 10.000 Soldaten in der Karibik stationiert. Carrier Air Wing 8 an Bord der USS Gerald R. Ford stellt Angriffsflugzeuge, Überwachungs- und Unterstützungsressourcen für Präzisions-, Aufklärungs- und Kampfeinsätze bereit.
Neben den amphibischen Gruppen um die Iwo Jima umfasst die Flotte sechs Arleigh-Burke-Zerstörer, darunter die Gravely, ausgerüstet mit Tomahawk-Raketen, das Angriffs-U-Boot USS Newport News, Küstenwachschiffe und Logistikfahrzeuge – alle strategisch positioniert für schnelle Einsätze, maritime Abfangaktionen und Präzisionsangriffe in der gesamten Region. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com)
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