US-Wahl 2028
Obama gegen Trump: Wer bei einem fiktiven Duell ums Weiße Haus führen würde
Obama und Trump repräsentieren den weltanschaulichen Graben in den USA. Eine Umfrage zeigt nun, wer das Rennen um die Präsidentschaft 2028 gewinnen würde.
Washington, D.C. – Nationalkapitalistischer Populismus oder progressiver Liberalismus? In den USA tobt ein Kampf der Weltanschauungen. Einer neuen Umfrage zufolge würde Barack Obama Donald Trump weit aus dem Wasser blasen, wenn die beiden Männer bei der US-Wahl 2028 für eine dritte Amtszeit antreten würden.
Die hypothetische Umfrage, die von Daily Mail und JL Partners durchgeführt wurde, ergab, dass der ehemalige Präsident den amtierenden US-Präsidenten mit einem zweistelligen Vorsprung schlagen würde. Das Stimmungsbild zeigt die Verunsicherung der US-Amerikaner mit Blick auf scharfe Einwanderungspolitik, Zollschlachten und Staatsabbau.
Umfrage zeigt: Barack Obama ist bei Latinos beliebter als Donald Trump
Von den 1.013 registrierten Wählern, die an der Umfrage teilnahmen, bevorzugten 52 Prozent Obama, während nur 41 Prozent Trump unterstützten. Ein solcher Vorsprung lag deutlich außerhalb der Fehlertoleranz von 3,1 Prozentpunkten.
Von Trump bis Washington: alle US-Präsidenten in der Übersicht




Besonders gut schnitt Obama unter den hispanischen Wählern ab: Fast drei Viertel, also 73 Prozent, unterstützten den ehemaligen Präsidenten. Rund 68 Prozent der schwarzen Wähler würden erneut für Obama stimmen, und 50 Prozent der unabhängigen Wähler favorisieren ihn, gegenüber 39 Prozent für Trump.
Umfrage sieht Obama als US-Präsident vorn – andere Demokraten sind unbeliebter
Das bedeutet allerdings nicht, dass den Demokraten ein Wahlsieg 2028 bereits sicher ist. Laut der Umfrage würde Trump in hypothetischen Vergleichen sowohl die ehemalige Präsidentschaftskandidatin und Außenministerin Hillary Clinton als auch den ehemaligen Präsidenten Joe Biden knapp schlagen, wie The Independent berichtet.
Zum Hintergrund: Trump hatte wiederholt über die Möglichkeit einer dritten Amtszeit als Präsident nachgedacht, obwohl ihm dies durch den 22. Zusatzartikel zur US-Verfassung untersagt ist – der es verbietet, mehr als zweimal zum Präsidenten gewählt zu werden.
Donald Trump müsste die Verfassung ändern, um nochmal US-Präsident zu werden
„Viele Leute wollen, dass ich das tue. Aber ich sage ihnen im Grunde, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, wissen Sie, wir sind noch ganz am Anfang unserer Amtszeit“, sagte Trump im März gegenüber NBC News.
Eine solche Verfassungsänderung würde eine Zweidrittelmehrheit in beiden Häusern des Kongresses und die Ratifizierung durch mindestens 38 Parlamente der Bundesstaaten erfordern. Doch einige innerhalb der Republikanischen Partei scheinen sich davon nicht abschrecken zu lassen. (lm)
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