USA lassen Schiffe passieren
USA gehen Schritt für Iran-Deal: Militär hebt Seeblockade auf – doch die Truppen bleiben
Nachdem Trump sein Rahmenabkommen erreicht hat: Die USA haben die Seeblockade gegen den Iran für beendet erklärt. Nächstes Ziel: Freie Fahrt voraus?
Die wochenlange US-Seeblockade iranischer Häfen ist nach Angaben des US-Militärs aufgehoben. Die Durchfahrt von Schiffen mit Start oder Ziel im Iran werde auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump nicht mehr verhindert, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (CENTCOM) auf X mit. „Sämtliche militärischen Maßnahmen der USA zur Durchsetzung der Blockade wurden eingestellt“, heißt es weiter.
Hintergrund ist das mit dem Iran geschlossene Rahmenabkommen, das unter anderem eine freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus vorsieht, einer für den Handel zentralen Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman. Experten rechnen jedoch mit mehreren Monaten, bis die Straße von Hormus wieder befahrbar ist. Das Analysehaus Kpler ging gegenüber AP News wegen der mutmaßlichen Minen in der Straße von Hormus von bis zu sechs Monaten aus, Experten für maritime Sicherheit im Gespräch mit Reuters von 40 bis 50 Tagen.
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Zugleich betonte CENTCOM, dass die US-Streitkräfte weiterhin in der Region stationiert bleiben. Damit solle sichergestellt werden, „dass alle Aspekte des Abkommens eingehalten werden und uneingeschränkt gelten“. Laut Medienberichten konnten bereits erste Tanker die Straße von Hormus passieren. Allerdings ist der Hormus-Deal zunächst auf 60 Tage beschränkt. Der Iran hatte laut The Guardian bereits angekündigt, nach der zunächst 60-tägigen Öffnung der Straße von Hormus Durchfahrtsgebühren zu erheben.
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Vor knapp einer Woche hatte das US-Regionalkommando bekanntgegeben, dass seit dem 13. April – dem Beginn der US-Blockade – 139 Schiffe umgeleitet wurden. Neun weitere Schiffe wollten demnach nicht kooperieren und wurden daher „untauglich“ gemacht. Schwerpunktmäßig galt die Blockade rund um die Straße von Hormus. Doch auch weit von der Meerenge entfernt ging das US-Militär vereinzelt gegen Öltanker vor. (Quellen: dpa, Reuters, AP News, The Guardian) (dpa/lismah)
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