Kurz vor Treffen mit Xi

Trump kündigt sofortigen Beginn von Atomwaffentests an: „Ich hatte keine Wahl“

US-Präsident Donald Trump hat neue Atomwaffentests angekündigt. Der Schritt könnte internationale Spannungen erhöhen.

Busan - US-Präsident Donald Trump hat den sofortigen Beginn neuer Atomwaffentests angeordnet. So zumindest das Statement auf seiner Plattform Truth Social. Er begründete die Maßnahme in seinem Post mit den Testprogrammen anderer Länder. Er habe das von ihm jüngst in Kriegsministerium umbenannte Verteidigungsministerium angewiesen, Tests „auf gleicher Basis“ durchzuführen. Trump schrieb weiter: „Ich hatte keine Wahl!“ Das berichteten mehrere Medien.

Die Präsidenten Chinas und der USA sprachen auf einem Flughafen in Busan.

Unklar blieb in dem Statement des US-Präsidenten, um welche Art von Tests es sich dabei handeln soll und welche Waffen genau getestet werden sollen. Die Äußerungen sind brisant, da sie zeitlich kurz vor dem Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping stattfanden. Ein Treffen, das angesichts geopolitischer Spannungen besonders unter Druck steht.

Trumps Treffen mit Präsident Xi in Südkorea

China ist wie die USA eine etablierte Atommacht, genauso wie Russland, Großbritannien und Frankreich. Das Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping fand am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Südkorea statt. Nach Angaben der chinesischen Seite dauerte die Begegnung am Flughafen Busan rund eine Stunde und 40 Minuten. Ein Pressestatement war zunächst nicht geplant, und Details der Gespräche wurden nicht veröffentlicht, berichten mehrere Medien.

Die Themen des Treffens der beiden Präsidenten dürften laut Medienberichten Chinas Exportkontrollen auf seltene Erden, US-Zölle sowie geopolitische Fragen gewesen sein, darunter der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Vor dem Gespräch lobte Trump Xi als großartigen Anführer, Xi hob Trumps Einsatz für globale Konflikte hervor.

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Widerstand gegen Donald Trumps Plänen zu Atomwaffen-Test

Unmittelbar nach Trumps Ankündigung regte sich im US-Kongress bereits Widerstand. „Absolut nicht. Ich werde ein Gesetz einbringen, um dem ein Ende zu setzen“, schrieb die demokratische Kongressabgeordnete aus Nevada, Dina Titus, auf der Plattform X. (Quellen: Reuters, ZDF, dpa, X, AFP) (ddaj)

Rubriklistenbild: © Mark Schiefelbein/AP/dpa

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