DWD warnt

Wolkenbrüche, Gewitter und Sturmböen: Unwetter in NRW

Ein Tiefausläufer aus BeNeLux bringt NRW Gewitter, Hagel und Böen bis Windstärke 9. Eine DWD-Warnung gilt.

Update vom 3. Mai, 9.40 Uhr: Auch am Sonntag, 3. Mai, sind weiter Gewitter und Starkregen möglich. Ein Tiefdruckkomplex zieht laut DWD von Westen herauf. Das bringt Donner, Blitz und Regen mit sich. Auch Hagelschauer sind weiter möglich, besonders Richtung spätem Nachmittag und Abend. Örtlich könne es zu Starkregen mit 15 und 25 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit kommen, dazu „Sturmböen zwischen 65 und 80 km/h“, heißt es beim Deutschen Wetterdienst.

Ab Sonntagnachmittag ziehen erneut Gewitter und Schauer über NRW hinweg.

Am Montag geht es in weiten Teilen NRWs demnach mit schauerartigem Regen und „einzelnen, eingelagerten Gewittern“ weiter. Am Nordrand der Mittelgebirge halte der Regen auch länger an. Die Temperaturen sollen am Sonntag zwischen 22 und 26 Grad liegen, im Bergland bei 20 Grad. Für Montag sagt der DWD Höchstwerte von 19 bis 21 Grad voraus.

Amtliche Warnungen: Unwetter in NRW

Update vom 2. Mai, 19.05 Uhr: Die amtlichen Warnungen des DWD vor Unwettern betreffen derzeit den Süden und den Westen NRWs und gelten noch bis 20 Uhr.

Vorsommerliches Frühlingswetter wird in NRW von Unwettern ausgebremst.

Update vom 2. Mai, 17.29 Uhr: Die Warnungen des DWD vor Unwettern erstrecken sich mittlerweile über weite Teile NRWs. Die Warnungen gelten vorerst bis 19 Uhr.

Update vom 2. Mai, 15.49 Uhr: Die amtlichen Warnungen vor Gewittern mit Hagel, Sturm und Starkregen der Stufe 2 von 4 wurden durch den DWD ausgeweitet. Aktuell betroffen ist quasi das gesamte Rheinland. Von Essen und Duisburg im Norden bis südlich von Köln, von Aachen bis an die Grenze des Sauerlands östlich von Wuppertal gilt die Warnung zunächst bis 16.30 Uhr.

[Erstmeldung] Das erste Mai-Wochenende hat es in sich. Von beinah sommerlichen Temperaturen bis hin zu Hagel und Sturm ist laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) alles dabei. Noch am Samstag, 2. Mai, treten in Nordrhein-Westfalen erste kräftige Gewitter auf. Sie bringen Hagel, Starkregen und gefährliche Sturmböen mit sich.

In den Folgetagen weitet sich das Unwettergeschehen aus. Bisher liegt eine amtliche Warnung der Stufe 2 von 4 vor in der Region um Aachen. Dass sich das Gewitter im Verlauf des Sonnabends weiterzieht und weitere Regionen NRWs trifft, ist wahrscheinlich.

Hagel, Sturmböen und Starkregen: DWD warnt

Ein Tiefausläufer hat sich am Samstag von BeNeLux aus Nordrhein-Westfalen genähert. Der DWD warnt vor teils heftigen Unwettern mit Starkregen, Sturmböen und Hagel – die Wetterextreme halten bis in die neue Woche an.

Die bisher noch vorhandene trockene Festlandsluft wird zunehmend von feuchtwarmer Luft verdrängt. Diese Luftmasse ist stark gewitteranfällig. Für die Bevölkerung in NRW bedeutet das: erhöhte Gefahr durch mehrere Wetterextreme gleichzeitig. Die Temperaturen erreichen am Samstag noch 23 bis 27 Grad. Ab Montag kühlt es deutlich ab.

Ab dem Samstagnachmittag sind örtlich Gewitter möglich. Der DWD warnt vor Starkregen zwischen 15 und 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Dazu kommen Sturmböen zwischen 65 und 80 km/h, was Windstärke 8 bis 9 entspricht. Kleinkörniger Hagel ist ebenfalls möglich.

Eifel könnte laut DWD Gewitter-Hotspot werden

Besonders betroffen könnte die Eifel sein. Dort schließt der DWD schwere Sturmböen zwischen 90 und 100 km/h nicht aus. Auch heftiger Starkregen bis 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit ist in dieser Region vereinzelt möglich. In der ersten Nachthälfte sollen die Gewitter nachlassen. Der Samstag beginnt noch sonnig, von Westen verdichtet sich die Bewölkung im Tagesverlauf, heißt es.

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Am Sonntag ist erneut mit einzelnen Gewittern zu rechnen. Der Schwerpunkt liegt dabei entlang der Niedersächsischen Grenze. Starkregen und Sturmböen sind auch dann wieder möglich. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 22 und 26 Grad, im Bergland um 20 Grad. Auch abseits von Schauern und Gewittern sind in Gipfellagen einzelne Windböen um 55 km/h aus Südwest möglich. Am Abend schwächt sich der Wind ab, so der DWD.

In der Nacht zum Montag lassen die Schauer langsam nach. Die Temperaturen sinken auf 13 bis 11 Grad, im Bergland bis 9 Grad. Am Montag selbst bleibt es stark bewölkt bis bedeckt. In der Südhälfte NRWs setzt laut DWD am Nachmittag Regen ein. Am Nordrand der Mittelgebirge kann dieser lang anhaltend und teils gewitterartig verstärkt auftreten. Die Höchstwerte erreichen nur noch 19 bis 21 Grad.

Am Dienstag ist vor allem in der Südhälfte gebietsweise kräftiger Regen zu erwarten. Teils sind eingelagerte Gewitter möglich. Im Tagesverlauf soll der Regen nachlassen. Die Temperaturen erreichen nur noch 14 bis 18 Grad. Der Wind kommt aus nördlichen Richtungen.

In der Nacht zum Mittwoch lockert es von Nordwesten auf. Im Süden NRWs regnet es weiterhin. Die Tiefstwerte liegen zwischen 9 und 6 Grad. Der DWD fasst die Aussichten zusammen: In den nächsten Tagen sind teils kräftige Gewitter möglich. Abseits davon sind zeitweise auch einzelne Windböen zu erwarten.

Eine Bauernregel gibt im Mai keine guten Hoffnungen.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Patrick Pleul

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