Tief im Anmarsch?
In NRW wird es noch heißer – doch zum Monatswechsel lässt der Wetter-Trend aufhorchen
In NRW herrscht Hitzestimmung. Nach einem sommerlichen Pfingstwochenende wird es in NRW noch heißer. Wie lange bleibt die Hitze? Der Wetter-Trend lässt aufhorchen.
Wer an Pfingsten ein langes Wochenende genießen konnte, hatte in NRW traumhafte Wetterbedingungen für Ausflüge und Freibadbesuche. Sonne satt und Temperaturen teils bis 30 Grad – wer die Hitze mag, kam voll auf seine Kosten. Und es ist noch lange kein Ende in Sicht beim sommerlichen Wetter in NRW. Doch: Laut Trendvorhersagen könnte sich die Wetterlage zum Monatswechsel „grundlegend ändern“.
Das schreibt unter anderem Meteorologe Jürgen Vollmer von Wetteronline. Laut führender Wettermodelle soll sich Anfang Juni ein Tief Richtung Mitteleuropa ausdehnen und „im Schlepptau seiner Ausläufer feuchtkühle Luftmassen heranschaufeln“. Das würde bedeuten, dass am letzten Mai-Wochenende mit ersten Gewittern zu rechnen sei. Zudem werde es in der ersten Woche im Juni dann Schritt für Schritt kühler und feuchter.
Wetterlage in NRW könnte sich im Juni „grundlegend ändern“ – Trend lässt aufhorchen
Das zeigt auch der 10-Tage-Trend des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Demnach sind ab Freitag, 29. Mai, erste Niederschlagszeichen erkennbar. Die Höchstwerte sollen sich allerdings noch bis in den Juni hinein bei 20 bis 25 Grad halten – kein Totalabsturz der Temperaturen also.
„Noch bleibt allerdings abzuwarten, ob das Hoch das Feld auch tatsächlich räumen wird“, so Jürgen Vollmer. Und auch der DWD betont immer wieder, dass Trendvorhersagen mit Vorsicht zu genießen sind. Prognosen, die über drei Tage im Voraus getroffen werden, sind laut Wetter-Experten nicht verlässlich.
30 bis 34 Grad am Dienstag in NRW
Es bleibt also abzuwarten, wie sich das Wetter zum Monatswechsel verhält. Klar ist aber: Bis Donnerstag, 28. Mai, bleibt es warm und trocken in Nordrhein-Westfalen. Es wird sogar noch heißer: Am Dienstag liegen die Höchstwerte zwischen 30 und 34 Grad. Am Mittwoch und Donnerstag „kühlt“ es zwar etwas ab. Doch bei verbreitet 22 bis 27 Grad und 23 bis 28 Grad kann man wohl noch immer von sommerlichem Wetter sprechen. In den Hochlagen rutschen die Temperaturen an diesen Tagen unter die 20-Grad-Marke. In der Nacht zu Freitag, 29. Mai, kann es dann laut DWD in einzelnen Tal- und Muldenlagen sogar auf bis zu 7 Grad abkühlen.
Bisher haben wir 2026 eines der „trockensten Frühjahre“, berichtet Wetter-Experte Dominik Jung. Der Meteorologe wagt eine Prognose für die Sommermonate.
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