Wetter in NRW

Sonne und 18 Grad in NRW im Anflug – warum Sonnenschutz auch schon jetzt sinnvoll ist

Der Deutsche Wetterdienst hat für NRW die ersten warmen Tage des Jahres angekündigt. Schon im Februar sollte man sich vor der Sonne schützen.

Mit den ersten warmen, sonnigen Tagen des Jahres in Nordrhein-Westfalen steigt bei vielen Menschen die Vorfreude auf den Frühling. Mitte Februar wirkt Sonnencreme jedoch für viele noch fehl am Platz. Tatsächlich hängt die Notwendigkeit von Sonnenschutz weniger von der Temperatur als von der Intensität der ultravioletten (UV-)Strahlung ab.

Richtig eincremen: Sonnencreme sollte man großzügig auftragen.

Die Sonne sendet nämlich verschiedene Arten von UV-Strahlung aus. Für die Haut besonders relevant sind:

  • UVB-Strahlen: Sie sind hauptverantwortlich für Sonnenbrand und spielen eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Hautkrebs.
  • UVA-Strahlen: Sie dringen tiefer in die Haut ein, fördern die Hautalterung und tragen ebenfalls zur Krebsentstehung bei.

Entscheidend ist der UV-Index, der die Intensität der sonnenbrandwirksamen Strahlung angibt. In Mitteleuropa liegt der UV-Index im Februar meist noch im niedrigen Bereich (0–2). An besonders klaren, sonnigen Tagen kann er jedoch höher ausfallen – vor allem in höheren Lagen oder bei reflektierenden Oberflächen wie Schnee.

Sonne im Frühjahr: Warum sie oft unterschätzt wird

Nach den lichtarmen Wintermonaten ist die Haut meist weniger an UV-Strahlung gewöhnt. Gleichzeitig hält man sich beim ersten warmen Wetter oft länger im Freien auf – sei es beim Spaziergang, im Café oder beim Sport. Besonders relevant wird Sonnenschutz, wenn die Mittagssonne genutzt wird, längere Aufenthalte im Freien geplant sind, man sich in den Bergen oder in schneereichen Regionen aufhält und empfindliche Haut hat.

Benötigt man also jetzt schon Sonnencreme? Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Für einen kurzen Weg zur Arbeit oder wenige Minuten an der frischen Luft ist im Februar in der Regel kein zusätzlicher Sonnenschutz nötig. Anders sieht es aus bei mehrstündigen Aufenthalten im Freien oder sehr heller oder empfindlicher Haut. In diesen Fällen kann eine Tagespflege mit Lichtschutzfaktor (LSF 15–30) sinnvoll sein. Wichtig ist dabei ein Breitbandschutz, der sowohl vor UVA- als auch UVB-Strahlen schützt.

Sieben beeindruckende Waldgebiete in NRW – spannende Ziele für Naturliebhaber

Eines der bekanntesten Waldgebiete in NRW ist der Teutoburger Wald.
Die wohl eindrucksvollste Sehenswürdigkeit in dem Waldgebiet sind wohl die Externsteine.
Aber auch das Hermannsdenkmal ist deutschlandweit bekannt. Es gilt als höchste Statue in ganz Deutschland.
Beim Ausflug in den Teutoburger Wald lohnt sich ein Abstecher zum Eggeturm in Horn-Bad Meinberg – ein Ausblick über den Teutoburger Wald bis ins Sauerland ist garantiert.
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Neben Sonnencreme spielen auch andere Maßnahmen eine Rolle, etwa Kleidung mit dicht gewebtem Stoff, Kappen und Sonnenbrillen mit UV-Filter. Gerade im Frühjahr kann eine Kombination dieser Maßnahmen ausreichen, ohne dass stets hohe Lichtschutzfaktoren erforderlich sind.

Braucht man also jetzt Sonnencreme?

Denn: Nicht nur einzelne Sonnenbrände, sondern die gesamte Lebensdosis an UV-Strahlung beeinflusst das Hautkrebsrisiko. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt UV-Strahlung zu den wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren für Hautkrebs. Dazu gehören sowohl das maligne Melanom als auch andere Formen wie Basalzell- oder Plattenepithelkarzinome. Bereits kurze, aber wiederholte ungeschützte Aufenthalte in der Sonne tragen zur Gesamtbelastung bei.

Auch wenn sich der erste warme Tag im Februar harmlos anfühlt: UV-Strahlung wirkt unabhängig von der Außentemperatur und Sonnenschutz ist kein saisonales Thema, sondern Teil einer langfristigen Hautgesundheit – und beginnt nicht erst im Hochsommer.

Rubriklistenbild: © Christin Klose/dpa

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