Kommunalwahl in NRW

Stichwahl in Hagen: Duell zwischen AfD und CDU – CDU sichert sich Oberbürgermeister-Amt

Bei der Kommunalwahl in NRW ging es in Hagen noch einmal in die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters. Der neue OB ist CDU-Kandidat Dennis Rehbein.

19.41 Uhr: Die CDU holt sich in Hagen das Amt des Oberbürgermeisters. Dennis Rehbein hat bei der Stichwahl mehr als 70 Prozent der Stimmen geholt.

Dennis Rehbein ist neuer Oberbürgermeister in Hagen.

18.27 Uhr: Bei der Stichwahl um das Oberbürgermeister-Amt sind mit 87 von 183 Wahlbezirken mittlerweile rund die Hälfte aller Stimmen ausgezählt. Aktuell liegt Dennis Rehbein von der CDU mit 65,3 Prozent der Stimmen vor AfD-Kandidat Michael Eiche.

Update vom 28. September, 17 Uhr: Noch eine Stunde lang haben die Wahllokale in Hagen geöffnet. Dann werden die Stimmen ausgezählt. Zur Wahl stehen CDU-Kandidat Dennis Rehbein und AfD-Kandidat Michael Eiche.

[Erstmeldung] Hagen – Auch in Hagen buhlt bei der Kommunalwahl in NRW ein Kandidat von der AfD in einer Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt. Am Sonntag, 28. September, kommt es zum Duell zwischen CDU-Kandidat Dennis Rehbein und Michael Eiche, Kandidat der AfD. Rehbein hatte im ersten Wahlgang am 14. September 25,1 Prozent der Stimmen geholt, Eiche kam auf 21,2 Prozent.

Kommunalwahl 2025: In Hagen kommt es zur Stichwahl zwischen CDU-Kandidat Dennis Rehbein (links) und AfD-Kandidat Michael Eiche (rechts).

Am Wahlsonntag waren viele Augen auf Hagen gerichtet. Das „Tor zum Sauerland“ hatte sich am Wahlabend zwischenzeitlich als einziger Fleck auf der NRW-Karte blau eingefärbt, als Eiche nach Auszählung weniger Wahllokale vorne lag. Am Ende setzte sich jedoch Rehbein knapp durch und gewann den ersten Wahlgang.

Stichwahl um OB-Amt in Hagen: CDU-Kandidat knapp vor AfD-Mann

Die Entscheidung fiel damit erst im zweiten Durchgang. Auf dem dritten Platz lag Thomas Köhler von der SPD mit 20,46 Prozent. Insgesamt waren in Hagen elf Kandidaten zur Wahl angetreten. Da keiner die absolute Mehrheit erreichte, ist die Stichwahl am 28. September nun offiziell angesetzt.

Die NRW-Wahl galt vielerorts als Stimmungstest, auch in Hagen zeigte sich ein enges Rennen. Klar ist: Die AfD konnte auch im Westen der Republik deutlich zulegen und in mehreren Städten in die Stichwahl einziehen.

Lange Zeit galt der Westen der Republik, insbesondere das Ruhrgebiet, als feste Hochburg der SPD. Doch mittlerweile konnte die AfD in vielen Kommunen der Region deutliche Zugewinne verbuchen. Am 28. September stehen deshalb auch in Duisburg und Gelsenkirchen Stichwahlen um das Oberbürgermeisteramt mit AfD-Beteiligung an. In Duisburg trifft der seit 2012 amtierende SPD-Oberbürgermeister Sören Link auf Carsten Groß von der AfD. Ein Erfolg der in Teilen rechtsextremen Partei gilt hier allerdings als eher unwahrscheinlich: Link verpasste im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit nur knapp mit 45,97 Prozent, während Groß lediglich auf 19,71 Prozent kam.

In Gelsenkirchen kommt es ebenfalls zur Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt. Dort tritt SPD-Kandidatin Andrea Henze gegen den AfD-Bewerber Norbert Emmerich an. Henze hatte im ersten Wahlgang 37,04 Prozent erreicht, Emmerich kam auf 29,75 Prozent der Stimmen.

Rubriklistenbild: © Guido Kirchner / dpa

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