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Ein ziemlich verrückter Faktor entscheidet mit, wen wir attraktiv finden

Für wen wir uns entscheiden, liegt wohl nicht ausschließlich in unseren eigenen Händen.
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Für wen wir uns entscheiden, liegt wohl nicht ausschließlich in unseren eigenen Händen.

Haben Sie einen bestimmten Typ, den Sie attraktiv finden? Diese Vorliebe kann sich einer neuen Studie zufolge schneller ändern, als so manchem lieb ist.

Dieses Geheimnis wollen viele Wissenschaftler lüften: Warum verlieben wir uns ausgerechnet in den Partner, den wir haben? Viel wurde schon aufgedeckt: Der Geruch spielt zum Beispiel eine große Rolle und auch wenn jemand ähnlichen Humor und ähnliche Ansichten hat wie man selbst, fühlt man sich angezogen. Sogar derselbe Dialekt kann wie ein Magnet wirken und Menschen zusammenführen.

Was ein Forscherteam aus den USA neu herausgefunden haben will, klingt erstmal ziemlich abwegig. So sollen gefährliche Situationen unsere Partnerwahl immens verändern!

Gefährliche Situationen beeinflussen, wen wir attraktiv finden

Viele denken, sie hätten einen speziellen Typen, den sie immer wieder bei der Partnerwahl bevorzugen. Der Psychologe Simon Reeve von der Oakland Universität in Michigan (USA) befasste sich mit dem Thema und kam zu dem Schluss, dass schon kleinste Veränderungen in der Umwelt die Vorliebe für bestimmte Menschen beeinflussen.

Für Reeves Studie lockte der Forscher knapp 200 Teilnehmer in zwei Räume. In einem Zimmer stellte er ein Terrarium mit einer Schlange auf, im anderen Zimmer hoppelte ein Hase. Der Raum mit dem Hasen sollte die Menschen friedlich stimmen, das Schlangenzimmer symbolisierte Gefahr, berichtet das Portal Businessinsider.

Verblüffend: Männer erkennen ihre Traumpartnerin an diesem ekligen Detail.

Muskulöse Menschen als bessere Beschützer?

Als der Studienleiter die Teilnehmer nach dem Test befragte, kam er zu einer verblüffenden Erkenntnis: Die Männer und Frauen, die eine Zeit lang im Schlangenzimmer verbracht hatten, tendierten danach dazu, muskulöse Menschen attraktiver zu finden. Studienleiter Reeve vermutet, dass diese im Fall einer Bedrohung als bessere Beschützer eingestuft werden.

Auch auffällig: Die Gruppe gab im nachfolgenden Fragebogen häufiger an, nur an kürzeren Beziehungen interessiert zu sein. Psychologe Reeve vermutet den Grund darin, dass der Mensch in gefährlicher Umgebung die Fortpflanzung wichtiger einstuft als das Überleben.

Zur Studie

Auch interessant: Wer so oft Sex im Monat hat, bleibt länger gesund.

jg 

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