Erkrankung des Gehirns

Die fünf häufigsten Demenzformen: welche Symptome darauf hindeuten

Über zehn Risikofaktoren können das Auftreten der Krankheit fördern. Bestimmte Symptome und Beschwerden können bereits Jahre vor der Diagnose erkennbar sein.

Mit steigendem Alter erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, da das Alter eine bedeutende Rolle bei der Entstehung dieser Krankheit spielt. Neben dem Alter und genetischer Veranlagung können auch Lebensumstände und bestimmte Risikofaktoren einen erheblichen Einfluss auf das Auftreten von Demenz und Alzheimer haben. Es gibt verschiedene Anzeichen, auf die Betroffene und Angehörige achten sollten, die möglicherweise auf eine Demenz hindeuten, darunter auch Symptome, die anfangs nicht direkt mit Demenz in Verbindung gebracht werden, wie Verhaltensauffälligkeiten und aggressive Reaktionen.

Demenz-Erkrankung verhindern

Wissen Sie, welche Faktoren eine Erkrankung begünstigen können? Die Mehrheit der Risiken ist tatsächlich vermeidbar.

Etwa 80 Prozent aller Demenz-Fälle werden durch Erkrankungen des Gehirns verursacht, bei denen Nervenzellen allmählich verloren gehen. Die Alzheimer-Demenz ist mit 60 bis 70 Prozent aller Fälle die am weitesten verbreitete Erkrankung, so die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Es gibt noch weitere vier Formen, die häufig vorkommen.

Alzheimer ist die häufigste Erkrankungsform – Symptome und frühe Anzeichen einer Demenz

Menschen, die an einer Demenz erkranken, verändern sich zusehends – betroffen sind ihre Fähigkeiten und ihr Verhalten.

Neben Alzheimer können Menschen an einer vaskulären (gefäßbedingte) Demenz, der Lewy-Körperchen-Krankheit, der Parkinson-Demenz oder einer frontotemporalen Demenz erkranken. Mögliche Symptome und erste Anzeichen der verschiedenen Demenz-Formen sind:

  • Alzheimer-Demenz: typisch sind bei Alzheimer zunehmende Vergesslichkeit, Orientierungsprobleme und Schwierigkeiten bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben.
  • Frontotemporale Demenz: bei dieser Form zeigen sich weniger Gedächtnisstörungen, vielmehr Verhaltensänderungen, Empathieverlust, allgemeines Desinteresse, Unruhe und Sprachprobleme.
  • Lewy-Körperchen-Demenz: Anzeichen wie Halluzinationen, Bewegungsstörungen, Muskelsteifigkeit und Harninkontinenz treten auf.
  • Parkinson-Demenz: Hinweise für die Erkrankung können Konzentrationsschwierigkeiten, Orientierungsprobleme, Lücken im Kurzzeitgedächtnis, Sprachprobleme sowie Angstzustände geben.
  • Vaskuläre Demenz: bekannte Symptome sind Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, verlangsamtes Denken, Sprachstörungen, Probleme beim Gehen und Blasenschwäche beziehungsweise Inkontinenz.

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Demenz frühzeitig erkennen

Es gibt verschiedene Anzeichen und Hinweise auf eine mögliche Demenz, auf die sowohl Betroffene als auch deren Angehörigen achten sollten. In der Regel setzt der Arzt spezifische Tests zur Diagnose ein, darunter den Mini-Mental-Status-Test sowie den einfachen Uhrentest oder die Supermarkt-Aufgabe. Unter Anleitung von Angehörigen können Betroffene diese Tests auch schon im Vorfeld zu Hause durchführen.

Demenz- und Alzheimer-Risiko durch Ernährung senken: Mit zwölf Lebensmitteln das Gehirn schützen

Avocados.
Schalen mit Johannisbeeren, Heidelbeeren, Kirschen
Zucchinis
Aubergine
Demenz- und Alzheimer-Risiko durch Ernährung senken: Mit zwölf Lebensmitteln das Gehirn schützen

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © fizkes/Imago

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