„Ausländer raus“-Rufe
Rassismus-Eklat beim Karnevalsumzug: Staatsschutz ermittelt gegen 31-Jährigen
Die rassistischen Parolen vom Rosenmontagsumzug in Hamm beschäftigen nun auch den Staatsschutz. Ein 31-Jähriger steht im Fokus der Ermittlungen.
Hamm – Nach den „Ausländer-raus-Rufen“ beim Hammer Rosenmontagszug ermittelt der Staatsschutz in Dortmund gegen einen 31-jährigen Hammer. Im Raum stehe der Vorwurf der Volksverhetzung, teilte ein Sprecher der Dortmunder Polizei auf Nachfrage von wa.de mit.
Rassistische Parolen beim Karnevalsumzug in Hamm
Der 31-Jährige soll der Mann sein, der bei dem Umzug vor drei Wochen als Teil einer Fußgruppe rechtsradikale Parolen angestimmt hatte. Das Handyvideo eines Zeugen, das den Vorfall zeigte, wurde in sozialen Netzwerken viele tausendmal angeschaut.
Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten aktuell noch an, hieß es am Montag weiter aus Dortmund. „Demnächst“ werde der Fall aber zur abschließenden Bewertung der Staatsanwaltschaft übergeben.
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