Demo am Freitag
„Fridays for Future“ in Hamm: 400 Menschen gehen für Klimaschutz auf die Straße
Die „Fridays for Future“ melden sich zurück. Rund 400 Menschen folgten am Freitagnachmittag in Hamm einem Aufruf zum Klimastreik und zogen in einem Demonstrationszug durch die Stadt.
Hamm - Unmittelbar nach der Demonstration übergaben die Aktivisten von „Fridays for Future“ dem Oberbürgermeister einen Forderungskatalog. Mit mehreren Kundgebungen hat die Klimaschutzbewegung am Freitag in Hamm für einen schnelleren Kohleausstieg und einen Ausbau der erneuerbaren Energien geworben. Veranstalter und Polizei sprachen übereinstimmend von 350 bis 400 Teilnehmern.
| Stadt | Hamm |
| Regierungsbezirk | Arnsberg |
| Fläche | 226,3 km² |
| Einwohner | 178.967 (31. Dez. 2020) |
„Fridays for Future“ in Hamm: Demo-Zug über die Münsterstraße
Die Teilnehmer zogen mit Polizeibegleitung vom Marktplatz über die Nord- und Münsterstraße bis zum Hamtec. Die Münsterstraße wurde dafür zeitweilig vollständig gesperrt. Es kam im Zuge der „Fridays-for-Future“-Demonstrationen in Hamm zu Verkehrsbehinderungen, Linienbusse mussten umgeleitet werden.
Klimademo aus der Hammer City in den Norden und zurück




Mitorganisator Jannis Arndt zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden. Nach langer Corona-Pause seien 400 Teilnehmer sensationell, so Arndt.
„Fridays for Future“ in Hamm: HSHL-Professor fordert konkrete Schritte für mehr Klimaschutz
Prof. Dr.-Ing. Olaf Goebel, der an der Hochschule Hamm-Lippstadt Klimatechnik lehrt, forderte konkrete Schritte für mehr Klimaschutz. Durch das Pariser Klimaschutzabkommen solle der weltweite Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius begrenzt werden. Wenn das Abkommen weiter in Trippelschritten umgesetzt werde, laufe es auf einen Anstieg um 3 Grad hinaus.
Oberbürgermeister Marc Herter (SPD) zollte den Teilnehmern Respekt für ihren Einsatz. Er versprach mehr Tempo beim Klimaschutz und nahm einen Forderungskatalog entgegen, der in den Klimaschutzplan der Stadt einfließen soll.